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Externe Quelle: Helaba - Landesbank Hessen-Thüringen

EZB-Sitzung ist zentrales Thema

Die Sitzung der EZB Am Donnerstag ist zentrales Thema für die Akteure an den internationalen Bondmärkten. Klar scheint zu sein, dass die Notenbank um 25 BP erhöhen wird. Allerdings machte EZB-Präsident Trichet auch deutlich, dass dies nicht notwendigerweise der Auftakt einer Serie von Zinserhöhungen sein muss. Um so intensiver werden die begleitenden Kommentare auf Hinweise zur weiteren Vorgehensweise der europäischen Notenbank analysiert.

Daneben stehen eine Fülle von wichtigen amerikanischen Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an. Neben dem Verbrauchervertrauen und den Auftragseingängen von langlebigen Wirtschaftsgütern am Dienstag, dem "Beige Book" am Mittwoch und den Indikatoren der Einkaufsmanager am Donnerstag richtet sich das Hauptaugenmerk sicherlich auf die Arbeitsmarktstatistik am Freitag. In der Eurozone dürfte stehen Informationen zur Inflationsentwicklung sowie Stimmungsindikatoren zur Wochenmitte im Mittelpunkt des Interesses.

An den Bondmärkten konnte sich zum Wochenschluss die freundliche Tendenz der Vortage nicht ganz durchsetzen. Der Bund-Future (120.50), der in der Spitze bis 120.85 gestiegen war, verlor zum Schluss an Kraft und schloss 9 Stellen leichter. Bobl (112.69) und Schatz (105.62 gaben 8 bzw. 4 ½ Ticks nach. Die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe fiel im Wochenverlauf auf 3.41 %, vergleichbare US-Bonds rentieren heute bei 4.46 %.

Am Primärmarkt stockt Belgien heute 10-und 30-jährige OLOs um insgesamt 1.5-2.3 Mrd. Euro auf. Deutschland folgt am Mittwoch mit der Aufstockung der Bobl 147 um 5 Mrd. Euro, Spanien beschließt die Woche mit dem Verkauf von 1-2 Mrd. Euro im gleichen Laufzeitsegment. Gegen Kupon- und Rückzahlungen gerechnet ergibt sich ein Liquiditätsentzug von ca. 9 Mrd. Euro.

Technik:

Der Bund brach aus dem seit September etablierten Abwärtstrend aus, drehte aber kurz vor Erreichen des 38.2 %-Retracements bei 120.93 wieder ab. Damit bleibt die Lücke zwischen 120.87 und 120.93 weiter ungeschlossen, der schwache Schluss stellt die Fortsetzung der Korrektur in Frage. Die Indikatoren sind weiter überwiegend nach oben gerichtet, verlieren aber an Schwingkraft. Kann die Widerstandszone zwischen 120.85 und 120.93 überwunden werden, ist der Weg bis zunächst 121.52 frei. Wichtig sind in diesem Zusammenhang die Unterstützungen bei 120.22 und 120.03. Fällt der Kontrakt in den ursprünglichen Abwärtstrend zurück (119.99 auf Wochenbasis), müssen die Tiefstände vom 14. und 18. diesen Monats bei 119.14 bzw. 119.03 wieder ins Visier genommen werden.

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