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Externe Quelle: SEB

EZB - Zweitrundeneffekte werden nicht geduldet

Bundesbankpräsident Weber hat erneut betont, daß die EZB sofort die Zinsen anheben wird, sollten sich Zweitrundeneffekte aufgrund der hohen Ölpreise abzeichnen. Daß die Inflationsrate bis Ende 2006 wahrscheinlich oberhalb von 2% bleiben wird, scheint die EZB nicht in erster Linie zu beschäftigen, sondern daraus möglicherweise resultierende dauerhafte Effekte. Eine Woche vor den nächsten Beratungen der EZB hat Weber nicht mehr wiederholt, daß die aktuellen Leitzinsen noch angemessen wären. U. E. wollte er damit der EZB Sitzung nicht vorgreifen. Einige der temporären inflationstreibenden Effekte haben sich wieder verflüchtigt. Die Ölpreise sind auf dem tiefsten Niveau seit drei Monaten, die Benzinpreise in Deutschland nun deutlich unter dem Niveau vor den Wirbelstürmen. Und das warme Wetter dürfte die Nachfrage nach Heizenergie in Grenzen halten. Die Bundesregierung hat mitgeteilt, daß nur 20% der vor ihr freigegebenen Ölreserven abgerufen wurden, ein Indiz dafür, daß Rohöl reichlich vorhanden ist. Insgesamt gehen wir weiterhin davon aus, daß die EZB es vorerst bei Warnung beläßt, zumal sie zur Konjunkturentwicklung nur vorsichtig optimistisch ist.

Deutsche Inflationsrate sinkt nur leicht: Nach vorläufigen Daten hat sich die jährliche Inflationsrate im Oktober von 2,5% auf 2,4% abgeschwächt. Ein stärkerer Rückgang, wie von uns erwartet, wurde durch den starken Anstieg der Gaspreise verhindert, die im Monatsvergleich zwischen 1,1% und 10,7% gestiegen sind. Sollten sich die Ölpreise auf den aktuellen Niveau stabilisieren und auch das recht milde Wetter anhalten, dürfte sich für November eine weitere Beruhigung des Preisklimas abzeichnen

BoC vor weiteren Zinserhöhungen: Der kanadische Notenbankgouverneur David Dodge hat betont, daß die Bank bei weitern Zinserhöhungen vorischtig vorgehen werde. Dies wäre auch auch die Leitlinie in der Vergangeheit gewesen. Er erwaret, daß die kanadische Wirtschaft 2005 um 2,8% und 2,9% in 2006 und 3,0% in 2007 wachsne wird. Die damit verbundene Vollauslasutng der kapazitäten machten eine weitere Reduktion der monetären Impulse notwendig. Wir erwarten die nächste Zinserhöhung bereits am 6. Dezember: + 25bp auf 3,25%.

Ifo überrascht positiv: Das Geschäftsklima in Deutschland hat sich im Oktober unerwartet deutlich aufgehellt. Der ifo Index stieg mit 98,7 Punkten auf das höchste Niveau seit Oktober 2000. Auch die aktuelle Lage wird so positiv wie seit Anfang 2001 nicht mehr eingestuft. In allen vier Sektoren, verarbeitendens Gewerbe, Einzelhandel, Bau und Großhandel, wurde eine deutliche Aufhellung des Geschäftsklimas registriert. Als Gründe werden die gute Auftragslage der Industrie, der Ölpreisrückgückgangsowie der moderate Euro-Kurs angeführt. Der Ifo stützt unsere Einschätzung einer leichten Konjunkturbelebung in Deutschland.

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