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Externe Quelle: SEB

Haushaltsdefizit bleibt über 3%

Was schon lange vermutet wurde, wird jetzt auch vom Finanzministerium als das wahrscheinlichste Szenario angesehen. Das Haushaltsdefizit in Deutschland wird auch 2005 (3,7%) und 2006 (3,4%) über der Defizitgrenze des Stabilitäts- und Wachstumspaktes von 3% liegen.

Das Votum der Einkaufsmanager: Das Geschäftsklima im verarbeitenden Gewerbe beidseitig des Atlantiks hat sich in den vergangenen Monaten deutlich abgekühlt. In Euroland ist der Sektor bereits in die Kontraktionszone abgerutscht. In den USA hat der Sektor aber stärker an Schwung verloren und expandiert nur noch sehr leicht. Für Juni wird in beiden Wirtschaftszonen nur mit einer Stabilisierung der Indizes gerechnet, d. h., die Lage hat sich nicht wieder gebessert. Damit dürfte auch der Druck auf die Beschäftigung bleiben. Wichtig wird vor allem sein, ob sich die Neuaufträge wieder belebt haben.

Erster Schritt Richtung vorgezogener Neuwahlen: Heute stellt Bundeskanzler Schröder die Vertrauensfrage im Deutschen Bundestag, die er nicht zu gewinnen beabsichtigt. Nach einer Niederlage kann er Bundespräsident Köhler bitten, den Bundestag aufzulösen. Erst wenn der Bundespräsident zu dem Ergebnis kommt, daß die Vorgehensweise des Bundeskanzlers im Einklang mit dem Grundgesetz steht, ist der Weg für vorgezogene Neuwahlen am 18. September 2005 frei, abgesehen von den anhängigen Klagen vor dem Bundesverfassungsgericht.

Energie treibt Inflationsrate: Der ersten Schätzung zufolge ist die Inflationsrate in der Eurozone im Juni um 0,2 PP auf 2,1% gestiegen, hauptsächlich aufgrund höherer Energiepreise. Unter der Annahme, daß die Ölpreise nicht wesentlich zurückfallen und wetterbedingt höhere Preise bei Gemüse einkalkuliert werden müssen, ist vorerst von keinem Rückgang der Inflationsrate unter 2% auszugehen. Wir erwarten nun für 2005 im Durchschnitt eine Inflationsrate von 2,0% (vorher: 1,8%).

Kein Preisdruck in der Schweiz: Im Juni sind die Konsumentenpreise unerwartet um 0,2% M/M zurückgegangen, womit die Jahresrate deutlich auf 0,7% von 1,1% im Mai gesunken ist. Dies ist der niedrigste Stand seit 14 Monaten und das erste Mal seit März 2004, daß der Leitzins der Notenbank nun wieder knapp über der Inflationsrate liegt. Zieht man nun noch den KOF Indikator für Juni mit in Betracht, der mit 0,46 nach rev. 0,49 schwächer als erwartet ausgefallen ist, dann dürften sich die Sorgenfalten bei der SNB noch verstärken. Zinserhöhungen sind jedenfalls bis auf weiteres auf Eis gelegt. Eine weitere Eintrübung der Lage dürfte eher wieder in die andere Richtung deuten. Der Schweizer Franken bleibt vorerst wenig attraktiv.

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