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Externe Quelle: Postbank

Rätselraten über deutsche Auftragslage hält an

Die Auftragseingänge in Deutschland sind im April nach Schätzungen des Wirtschaftsministeriums um 4,9% gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat gestiegen. Da die zwar inzwischen beendeten Streiks im öffentlichen Dienst Nordrhein-Westfalens noch nachwirken, stehen aus diesem Bundesland, wie bereits in den beiden Vormonaten, weiterhin keine Daten zur Verfügung. Die hochgerechneten Daten für die Bundesrepublik sind schon von daher nur beschränkt aussagefähig.

Zudem sehen sich die offiziellen Stellen für die hochgerechneten Daten weiterhin nicht in der Lage, Vormonatsveränderungen bekannt zu geben. Zudem wurden die Vorjahresveränderungen auf Basis der nominalen Originaldaten berechnet. Sie sind also weder preis- noch kalenderbereinigt. Dies macht eine vernünftige Interpretation nahezu unmöglich. So scheint sich die Auftragsdynamik zu Beginn des 2. Quartals auf den ersten Blick spürbar abgeschwächt zu haben. Immerhin fiel die Vorjahresrate auf 4,9% nach durchschnittlich 16% im ersten Quartal. Berücksichtigt man aber, dass der April 2006 bedingt durch die Lage des Osterfestes drei Arbeitstage weniger hatte als der April 2005, so relativiert sich der Rückgang. Nach Kalenderbereinigung dürfte das Ergebnis viel freundlicher aussehen. Die geringere Anzahl an Arbeitstagen dürfte insbesondere auch dafür verantwortlich sein, dass die inländischen Aufträge im April um 1,4% gegenüber der Vorjahr gefallen sind, nach einem Plus von reichlich 10% im 1. Quartal.

Es bleibt somit zu vermuten, dass die Auftragslage der deutschen Industrie weiterhin komfortabel aussieht. Eine Beurteilung der für die Konjunkturanalyse so wichtigen Entwicklung am aktuellen Rand lässt die rudimentäre Datenlage aber weiterhin nicht zu. Es wäre deshalb sehr zu begrüßen, wenn die Datenlücke so schnell wie möglich geschlossen würde.

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