Es wäre auch zu schön gewesen, wenn die Aktien von K+S direkt nach dem Einbruch am 5.10. wieder in das damals gerissene, exorbitante Abwärtsgap angestiegen wären. Doch trotz leichter Erholungstendenzen hatte mein Kollege Rene Berteit zurecht darauf hingewiesen, dass ein direkter Anstieg unwahrscheinlich ist.

Nach dem gestrigen Einbruch stellt sich vielen Anlegern sicherlich die bange Frage, ob im Bereich von 22,11 EUR bis 22,61 EUR eine Bodenbildung einsetzen kann oder der Wert direkt an die nächsttiefere Supportmarke bei 19,12 EUR durchgereicht wird. Die Dynamik des gestrigen Einbruchs lässt aktuell nur den Schluss zu, dass eine Bodenbildung in weiter Ferne liegt. Weitere Abgaben bis weit unter die 20,00 EUR-Marke sollten daher eingeplant werden.

Erst ein Wiederanstieg über den Bereich um 24,00 EUR wäre aktuell ein Indiz für eine leichte Verbesserung der charttechnischen Lage. Ein echter Befreiungsschlag würde den Bullen ohnehin erst bei einem Anstieg über 25,00 EUR glücken. Und selbst in diesem Fall könnte schon bei 26,72 EUR die nächste übergeordnete Abwärtsbewegung starten.

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KS Aktiengesellschaft

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