Wenn sich eine Aktie zwischenzeitlich mit über 3% Kursgewinnen deutlich von der Masse der Indexangehörigen abhebt, wird man als Analyst neugierig. Und so werfen wir nun einen Blick auf die K+S Aktie. Die anfängliche Euphorie, eine Aktie mit einem neuen Trend erwischt zu haben, verblasst angesichts des aktuellen Chartbilds sehr schnell. Was sich dem Betrachter präsentiert, ist eine Schiebezone, die im Kern zwischen 25 und 22,60 EUR stattfindet.

In dieser Zone ist die Aktie kurzfristig natürlich neutral zu werten. Übergeordnet hingegen könnten die Verkäufer bedingt durch die seit Sommer laufende Abwärtsbewegung einen Vorteil haben. Wird die Range nach unten verlassen, sind weitere Kursverluste bis auf ca. 19,50 EUR möglich.

Worauf man sich derzeit jedoch ebenfalls einstellen muss, sind stoppfischende Bewegungen auf beiden Seiten. Solche Täuschungsmanöver sind für klar erkennbare Rangebewegungen nicht unüblich, bevor der eigentliche Impuls startet. Wer dieses Risiko umgehen will, muss die weitere Entwicklung zunächst abwarten und bleibt bis dahin an der Seitenlinie.

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K+S

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