K+S übertrifft im dritten Quartal zwar mit einem Umsatz von €840,1 Mio (VJ: €726,5 Mio) die Analystenschätzungen von €795,5 Mio. Das EBITDA liegt aber mit €36 Mio (VJ: €76,7 Mio) unter den Erwartungen von €37,1 Mio. Das Nettoergebnis liegt bei -€60,6 Mio (VJ: €1,5 Mio).

K+S senkt den Ausblick und erwartet das EBITDA im Jahr 2018 nun bei €570-630 Mio (zuvor: €660-740 Mio), nach €557 Mio im VJ.

Weitere Kali-Produktionsausfälle wegen Wetter bis Ende 2018 nicht ausgeschlossen. Mögliche Produktionsausfälle sind in der neuen Prognose nicht berücksichtigt. (Quelle: Guidants News)

K+S befindet sich seit einem Allzeithoch bei 92,285 EUR aus dem Juni 2008 in einer starken Abwärtsbewegung. Dabei fiel der Wert im August 2013 auf ein Tief bei 15,02 EUR zurück. Von dort aus erholte er sich zwar stark und kletterte bis Juni 2015 auf 40,28 EUR. Aber von dieser Erholung ist inzwischen kaum noch etwas übrig. Vor wenigen Wochen notierte K+S fast wieder am Tief aus dem Jahr 2013. Diese Marke hat bisher gehalten. Vorbörslich notiert die Aktie bei 16,60 EUR und damit etwas über 2 % unter dem gestrigen Xetraschlusskurs.

Sollte K+S doch noch per Wochenschlusskurs unter 15,02 EUR abfallen, würden Abgaben in Richtung 10 EUR drohen. Sollte es allerdings zu einem Ausbruch auf Wochenschlusskursbasis über 18,915 EUR kommen, bestünde die Chance auf eine Rally in Richtung 22,80 oder sogar 24,95 EUR.

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K+S Aktie