Mit dem Crash im März beschleunigte die Aktie den Abwärtstrend seit 2018 und halbierte ihren Wert. Nach kurzem Unterschreiten der Tiefs aus 2012 und 2016 kam es dann auch hier zu einer schwungvollen Erholung. Anders als viele andere US-Aktien kam es im Anschluss aber nicht zu einer neuen Aufwärtsbewegung, seit Mai pendelt sich das Papier im Grunde volatil seitwärts ein. Dabei zeigte sich zuletzt die Käufer wieder, der Wert schiebt sich in einer keilförmigen Handelsspanne immer weiter nach oben und steht im Bereich des Augusthochs.

Gelingt der Ausbruch?

Die Aktie bleibt ein heißes Eisen und mit deutlichen Risiken behaftet. Im Chart ist ein bullisches Verlaufsszenario in blau eingezeichnet, welches aber klar spekulativ und an Bedingungen geknüpft ist: Erst wenn die Hochs der vergangenen Tage nachhaltig überwunden werden und damit die deckelnde Pullbacklinie überwunden wäre, eröffnen sich weitere Erholungschancen. Am Junihoch bei 56,02 USD liegt dann das erste Ziel, das nächste wäre der breite Widerstandsbereich bei 61,08 - 63,44 USD. Größere Kaufsignale entstehen erst oberhalb davon.

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Bei der übergeordnet schwachen Aktie besteht aber jederzeit die Gefahr, dass die Verkäufer wieder zuschlagen. Mit einem signifikanten Rückfall unter 48,90 USD würden neue Verkaufssignale entstehen. Dann wäre das Papier anfällig für fallende Notierungen bis 42 - 43 USD und noch deutlich mehr.

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