• Gold - Kürzel: XAU/USD - ISIN: XC0009655157
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Die US-Wirtschaft könnte sich im Jahr 2015 vom Rest der Welt in Sachen Wachstum abheben. Die amerikanische Investmentgesellschaft BlackRock, die auch die EZB berät, sieht im Jahr 2015 eine "Beschleunigung des Wachstums" in den USA. Schon heute schwinge sich das Wachstum "zu neuen Höhen" auf, heißt es in dem heute veröffentlichten Ausblick auf das Jahr 2015.

"Wir rechnen damit, dass die US Federal Reserve beginnt, die Leitzinsen im Jahr 2015 zu erhöhen, wodurch sich die Zinskurve abflachen wird", schreibt BlackRock. Damit kopple sich die amerikanische Wirtschaft vollkommen vom Rest der Welt ab. Während die Eurozone, China und Japan "vielleicht ein wenig" besser tendieren könnten, zeigt sich BlackRock größtenteils vorsichtig, was den Ausblick für diese Regionen anbelangt.

Europa könnte zwar "auf der Oberseite überraschen", das aber nur, weil die Erwartungen "am Boden liegen." Kurzfristig könnten Investoren auch bei japanischen Aktien Gewinne im Jahr 2015 erzielen, wenn die japanische Notenbank die Geldschleusen noch weiter öffnen sollte. Der übergeordnete langfristige Ausblick sei jedoch "riskant".

China erlebe einen Drahtseilakt, da die Regierung und die Notenbank versuchen würden, gegen die Wachstumsschwäche anzukämpfen. Die Geldpolitik in China wird sich nach Ansicht von BlackRock im kommenden Jahr lockern und das Wachstum wird weiter sinken.

Der Ölpreis helfe vor allem China und Indien und könnte deren BIP-Wachstum beflügeln, während der Ölpreisrückgang sich vor allem für Russland als schädlich erweist.

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Volatilität wird das Hauptthema des Jahres 2015 sein. Regionale "Nullsummenkonflikte" wie in der Ukraine oder im Nahen und Mitteleren Osten könnten sich als "problematisch" erweisen, und "erhöhte Bewertungsniveaus und Voodoo-hafter Glaube an die Schwungkraft von Kursen erhöht die Kosten von Fehlerspekulationen."

Einen Rat hat BlackRock noch für Anleger: "Das wichtigste ist, einen Plan zu haben: Bereitschaft führt im Jahr 2015."

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