Die Coronavirus-Krise erwischte besonders die Luftfahrt- und die Tourismusbranche mit voller Wucht, auch die Lufthansa-Aktie brach regelrecht ein. Nach einer steilen Erholung in erster Reaktion auf den Rutsch entwickelte sie aber keinen Aufwärtstrend wie viele andere Aktien, sie fiel hingegen beinahe nochmal ans Jahrestief zurück. Auch der letzte Erholungsschub im August endete bereits früh, auf tiefem Niveau pendelte sich das Papier in den vergangenen Wochen dann seitwärts ein. Ein Ausbruchsversuch über den Widerstandsbereich bei 9,17 EUR scheiterte zuletzt, die Anleger werden wieder nervös. Auch von der fundamentalen Seite her gibt es keine guten Nachrichten. Im heutigen Artikel im Luftfahrt-Magazin aero.de wird die Situation treffend zusammengefasst: "Alles in allem ist das Kapitel Lufthansa in der Coronakrise ein Trauerspiel. Ein Unternehmen, das zwar ein paar Makel hatte, aber in seinen Grundstrukturen noch Anfang des Jahres pumperlgesund war, führt nur wenige Wochen später einen Überlebenskampf. Eine Besserung ist mittelfristig nicht in Sicht." Wie sieht das Trading-Setup aus?

Aktie weiterhin meiden

So lange die Aktie den Widerstandsbereich bei 9,17 EUR nicht nachhaltig überwinden kann, überwiegen weiterhin die Risiken. Jetzt zeichnen sich auch noch die Konturen einer bärischen SSKS am Widerstandsbereich heraus, welche heute im frühen Handel zunächst aktiviert wird. Shorteinstiege könnten hier also spekulativ direkt oder bei Erholungen bis 8,33 - 8,43 EUR die aus charttechnischer Sicht sinnvollere Tradingoption sein.

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Absicherungen für Shortpositionen könnten z.B. oberhalb von 8,63 oder 8,83 EUR gesetzt werden. Erste Signale für die Bullen würden sich erst bei einer nachhaltigen Rückkehr über 9,30 EUR ergeben. Erst dann eröffnet sich Erholungspotenzial bis 10,50 und 10,84 - 11,02 EUR.

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