• DAX - Kürzel: DAX - ISIN: DE0008469008
    Börse: XETRA / Kursstand: 11.572,41 Pkt
  • Dow Jones - Kürzel: DJIA - ISIN: US2605661048
    Börse: NYSE / Kursstand: 25.702,89 $
  • S&P 500 - Kürzel: S500 - ISIN: US78378X1072
    Börse: Commerzbank CFD / Kursstand: 2.810,92 Pkt
  • Nasdaq-100 - Kürzel: ND100 - ISIN: US6311011026
    Börse: NASDAQ / Kursstand: 7.256,98 Pkt
  • EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,13290 $

Wichtige Nachrichten

  • Das britische Parlament lehnt einen ungeregelten Brexit grundsätzlich und nicht nur zum 29. März ab. Das Votum des Parlaments ist rechtlich nicht bindend, die britische Regierung dürfte sich aber gleichwohl daran halten. Heute Abend wird das Parlament darüber abstimmen, ob die Regierung einen Antrag auf Verschiebung des Brexit nach Artikel 50 der EU-Verträge stellen soll oder nicht. Weitere Details können dem Live Ticker entnommen werden.
  • Am Mittag teilte ein Sprecher der EU-Kommission mit, dass die Europäische Union bei einem Brexit ohne Vertrag nicht auf Einfuhrzölle auf britische Waren an der irischen Grenze verzichten wolle. Man werde die üblichen Regeln für Drittländer auf alle Importe aus Großbritannien anwenden. Nach wie vor wolle die EU zwar eine harte Grenze zwischen dem Mitgliedsstaat Irland und dem britischen Nordirland vermeiden. Doch „die EU wird die Integrität des Binnenmarkts und der Zollunion unter allen Szenarien sicherstellen."
  • Der Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter in den USA ist im Januar nach Angaben des US-Handelsministerium gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent gestiegen. Ökonomen hatten dagegen mit einem Rückgang von 0,6 % gerechnet. Der Vormonatswert wurde auf plus 1,3 Prozent nach oben korrigiert.
  • Der Preisdruck auf Erzeugerebene in den USA hat sich im Februar weiter verlangsamt. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Herstellerpreise um 1,9 Prozent nach einem Anstieg von 2,0 Prozent im Vormonat, wie das US-Arbeitsministerium mitteilte. Das ist der schwächste Zuwachs seit Juni 2017.

Immer top informiert mit dem GodmodeTrader-Newsflash.

Hier kann der gestrige Market Chartcheck gelesen werden.

DAX

Im deutschen Leitindex hat sich an der Ausgangslage gar nichts verändert. Der Affenzirkus in Großbritannien lässt sich Marktteilnehmer weitestgehend kalt, die bisherigen Ergebnisse sind aber auch keine Überraschung. Man hätte eigentlich auch gleich zum heutigen Tagesordnungspunkt springen können und eine Verlängerung der Frist für den Austritt einreichen können. So hätte man sich zumindest das ganze Theater der letzten Tage ersparen können. Die entscheidenden Trigger-Marken im DAX liegen weiterhin auf der Unterseite bei 11.400 Punkten und auf der Oberseite deckelt der EMA 200 daily.

ANZEIGE

Außerdem sollte man den großen Verfallstag am morgigen Freitag im Hinterkopf haben. Dieser Tag wird auch Hexensabbat genannt, weil es zu seltsamen Kursbewegungen kommen kann: "Dreifacher Verfallstag - HEXENSABBAT!". Das Open Interest für den DAX signalisiert, dass der Abrechnungskurs mit den geringsten Kosten aus Marktsicht aktuell bei ca. 11.400 Punkten liegt. Die Optionsseite ist daher sehr bemüht um einen Abrechnungspreis nahe diesem Kursniveau. Lesen Sie dazu den Artikel "DAX - Open Interest Betrachtung".

Market-Chartcheck-Brexit-Abstimmung-Runde-3-Chartanalyse-Armin-Hecktor-GodmodeTrader.de-1
DAX-Chartanalyse

Auf meinem Guidants-Desktop setze ich konkrete Handelsideen in einem 20.000 EUR Echtgelddepot um!
Folgen Sie mir und traden Sie mit!


US-Indizes

Wie wichtig die Kenntnis über den großen Verfall ist zeigt sich in den USA. Nachdem die FAA verkündet hatte, dass auch der amerikanische Luftraum für die betroffenen Boeing-Maschinen gesperrt wird, gaben die Papiere des Flugzeugbauers erneut deutlich ab. Letztendlich ging es sie aber mit einem Plus von 0,5 % aus dem Handel. Dabei muss man wissen, dass es sich beim Dow Jones um einen preisgewichteten Index handelt und somit die Aktie mit dem größten Kurswert auch das größte Gewicht hat. Boeing ist mit Abstand das größte Schwergewicht im Dow Jones und hat den Index in den letzten Tagen bereits spürbar belastet. Für eine möglichst optimale Abrechnung am morgigen Verfallstag, muss der Index aber stabil auf dem aktuellen Kursniveau gehalten werden. Den Rest kann man sich denken.

Market-Chartcheck-Brexit-Abstimmung-Runde-3-Chartanalyse-Armin-Hecktor-GodmodeTrader.de-2
Dow Jones Industrial Average

Generell sind die Indizes aktuell schwer zu greifen. Der S&P 500 und Nasdaq erreichten gestern zwar ihre priorisierten Long-Ziele bei 2.817 bzw. 7.300 Punkten, allerdings hat der Kursverlauf nicht ganz zum ausgegebenen Szenario gepasst. Es wird nicht davon ausgegangen, dass es heute zu keinem Anstieg über diese Widerstandsbereiche kommt und es bis morgen eher ein ruhiger Handel wird. Exogene Einflüsse wie bspw. die Aussage seitens Trumps, dass man den "richtigen Deal" oder gar keinen abschließen werde, stellen natürlich immer ein Störfeuer dar.

Market-Chartcheck-Brexit-Abstimmung-Runde-3-Chartanalyse-Armin-Hecktor-GodmodeTrader.de-3
S&P 500-Chartanalyse
Market-Chartcheck-Brexit-Abstimmung-Runde-3-Chartanalyse-Armin-Hecktor-GodmodeTrader.de-4
Nasdaq-100-Chartanalyse

EUR/USD

Das Paar konnte nun auch das nächste Long-Ziel bei 1,133x USD erreichen und trifft hier auf den EMA 50 daily. Dieser Durchschnitt hat in der jüngsten Vergangenheit eine wichtige Rolle gespielt und meist eine deckelnde Wirkung gehabt. Aus diesem Grund könnte nun Abgaben bis auf den Support um 1,128x USD priorisiert werden. Allerdings könnte die heute Abend stattfindende Abstimmung in GB nochmals für volatile Bewegungen sorgen, obwohl eigentlich jeder mit einem Antrag zur Verlängerung der Frist rechnet. Persönlich bleibe ich weiterhin an der Seitenlinie.

Market-Chartcheck-Brexit-Abstimmung-Runde-3-Chartanalyse-Armin-Hecktor-GodmodeTrader.de-5
EUR/USD-Chartanalyse