• DAX - Kürzel: DAX - ISIN: DE0008469008
    Börse: XETRA / Kursstand: 11.176,58 Pkt
  • Dow Jones - Kürzel: DJIA - ISIN: US2605661048
    Börse: NYSE / Kursstand: 25.239,37 $
  • S&P 500 - Kürzel: S500 - ISIN: US78378X1072
    Börse: Commerzbank CFD / Kursstand: 2.724,87 Pkt
  • Nasdaq-100 - Kürzel: ND100 - ISIN: US6311011026
    Börse: NASDAQ / Kursstand: 6.959,96 Pkt
  • EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,14360 $

Wichtige Nachrichten

  • Die Industrieaufträge in den USA sind im November überraschend um 0,6 Prozent zum Vormonat gesunken, teilte das Handelsministerium mit. Volkswirte hatten hingegen mit einem Anstieg gerechnet. Im Vormonat waren die Aufträge um 2,1 Prozent eingebrochen. Ohne Transportgüter sanken die Aufträge im November um 1,3 Prozent. Die Aufträge für langlebige Güter stiegen laut einer zweiten Schätzung um 0,7 Prozent.
  • Auch im Februar reißen die schlechten Nachrichten für die Konjunktur im Euroraum nicht ab. Der sentix Konjunkturindex fällt zum sechsten Mal in Folge auf nur noch -3,7 Punkte. Dies ist der tiefste Stand seit November 2014! Dabei vollziehen die sentix-Indizes eine ähnliche Entwicklung wie zuletzt schon der ifo Index: bei leicht verbesserten Erwartungswerten brechen die Lagewerte weiter ein. Diese sinken im Februar um 7,2 Punkte auf 10,8 Zähler - der tiefste Werte seit Dezember 2016.
  • Der Anstieg der Erzeugerpreise im Euroraum hat sich im Dezember erneut verlangsamt. Die Preise kletterten im Jahresvergleich um 3,0 Prozent, teilte das Statistikamt Eurostat mit. Im November hatte der Anstieg noch 4,0 Prozent und im Oktober 4,9 Prozent betragen. Im Vergleich zum Vormonat fielen die Erzeugerpreise im Dezember um 0,8 Prozent. Hier hatten Analysten einen Rückgang um 0,7 Prozent erwartet.
  • Das ifo Wirtschaftsklima ist von 6,6 auf -11,1 Punkte gesunken und liegt somit zum ersten Mal seit 2014 wieder unter null. Die Experten beurteilen die aktuelle Lage und die künftige Entwicklung pessimistischer, kommentierte das ifo Institut.

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DAX

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Der deutsche Leitindex tritt weiter auf der Stelle. Auf der Oberseite war bisher bei 11.320 Punkten Schluss, nach unten begrenzt der EMA 50 daily bei ca. 11.100 Punkten. Damit bleibt dem Index ein Spielraum von knapp 200 Punkten, in dem er sich seitwärts schiebt. Beim Vergleich mit den US-Indizes stellt man fest, dass der DAX seit dem tief Ende Dezember um rund 10 % zulegen konnte, während die amerikanischen Pendants Dow Jones und S&P 500 im gleichen Zeitraum um über 16 % anstiegen.

Auch charttechnisch schaut die Lage sehr unterschiedlich aus. Der DAX notiert nur hauchdünn über dem EMA 50 daily und ist vom EMA 200 daily noch ein ganzes Stück entfernt. Die 200-Tageslinie verläuft aktuell bei 11.735 Punkten. Betrachtet man hingegen die US-Indizes, dann strotzen diese vor Stärke. Sowohl der Dow Jones als auch der S&P 500 und der Nasdaq 100 notieren über ihrem EMA 200 daily.

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DAX-Chartanalyse

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US-Indizes

Mit dem gestrigen Anstieg im Dow Jones konnten die Bullen wohl endgültig den Kampf um die 25.000er-Marke für sich entscheiden. Das bullishe Szenario ist somit weiterhin aktiv. Das erste Ziel liegt bei 25.420 Punkten, darüber würde es bis 24.800 Punkte gehen. Die steile Erholung seit Ende Dezember geht also in die nächste Runde. Schaut man etwas im Chart zurück, dann stellt man fest, dass es Ende 2017 einen ähnlichen Verlauf gab. Damals stieg man ebenfalls von dem Niveau um 21.700 Punkte rasant an. Der einzige Unterschied: Für die Kursstrecke bis 25.240 Punkten (dem aktuellen Kursniveau) brauchte man ehemals fast genau vier Monate. Dieses Mal wurde die gleiche Strecke innerhalb nur eines Monats zurück gelegt.

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Dow Jones Industrial Average-Chartanalyse

Auch der marktbreite S&P 500 spult weiterhin den bullishen Fahrplan ab. Nach dem nachhaltigen Anstieg über den EMA 200 daily liegt die nächste Hürde bei 2.740 Punkten. Darüber würde der Bereich um 2.800 Punkten im Fokus stehen. Auch beim S&P könnte man die gleiche Betrachtung anstellen wie beim Dow. Das Ergebnis würde hierbei lauten, dass man für die Kursstrecke 2.350 Punkte bis aktuelles Niveau damals einen Zeitraum von knapp neun Monaten in Anspruch genommen hatte.

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S&P 500-Chartanalyse

Wenig überraschend befindet sich auch der Nasdaq im bullishen Fahrtwasser, nachdem der EMA 200 im Bereich um 6.850 Punkten überwunden werden konnte. Über der Marke von 7.000 Punkten, geht es Richtung 7.100 Punkten und darüber hoch zur 7.200er-Marke.

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Nasdaq-100-Chartanalyse

EUR/USD

Der EUR/USD ist zwar wie erwartet nach dem FED-Event zurück gekommen, allerdings konnte der Bereich um 1,147x USD nicht halten. Somit wurde das Pullback-Szenario nicht erfüllt und es muss mit einem erneuten Kampf um den EMA 50 daily gerechnet werden. Es kann durchaus sein, dass die Bullen von hieraus wieder Anlauf nehmen, um erneut über 1,147x USD anzusteigen. Ein Rutsch unter den wichtigen Durchschnitt würde allerdings zu Kursverlusten bis 1,133x USD führen.

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EUR/USD-Chartanalyse