• DAX - Kürzel: DAX - ISIN: DE0008469008
    Börse: XETRA / Kursstand: 12.350,82 Pkt
  • Dow Jones - Kürzel: DJIA - ISIN: US2605661048
    Börse: NYSE / Kursstand: 26.562,05 $
  • S&P 500 - Kürzel: S500 - ISIN: US78378X1072
    Börse: JFD Bank / Kursstand: 2.919,37 Pkt
  • Nasdaq-100 - Kürzel: ND100 - ISIN: US6311011026
    Börse: NASDAQ / Kursstand: 7.548,75 Pkt
  • EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,17570 $

Wichtige Nachrichten

Als Reaktion auf die seit gestern wirksam gewordenen US-Strafzölle auf chinesische Waren in Höhe von 200 Mrd. USD hat China eigene Sonderzölle auf US-Waren in Höhe von 60 Mrd. USD verhängt. Die Zollsätze liegen zwischen fünf und zehn Prozent. Zudem legte China die Handelsgespräche mit den USA vorerst auf Eis. Laut der Regierung in Peking sei man stets offen für Verhandlungen gewesen, aber Verhandlungen könnten nicht sinnvoll geführt werden, wenn die Gegenseite einfach mit neuen Zöllen drohe. China warf den USA "schamlosen" Protektionismus und wirtschaftliche Erpressung vor.

EZB-Präsident Mario Draghi sieht einen "relativ lebhaften Anstieg" bei der Kerninflation. Dies sagte Draghi bei seiner turnusmäßigen Anhörung vor dem Economic and Monetary Affairs Committee des Europäischen Parlaments. Die Risiken für den Wirtschaftsausblick seien weiter ausgeglichen und in der Eurozone sei weiter ein breit aufgestelltes Wirtschaftswachstum zu verzeichnen, sagte Draghi im Rahmen seiner einleitenden Bemerkungen.

Nach einem starken Anstieg im Vormonat hat sich das Ifo-Geschäftsklima im September leicht um 0,2 Punkte auf 103,7 Zähler eingetrübt. Erwartet wurde ein stärkerer Rückgang auf 103,2 Punkte. Der Vormonatswert wurde leicht von 103,8 auf 103,9 nach oben korrigiert. Sowohl die aktuelle Lage als auch die Erwartungen für das kommende halbe Jahr wurden von den befragen Unternehmen etwas schlechter beurteilt als im Vormonat.

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DAX

Draghi setzte den deutschen Leitindex mit seiner gestrigen Rede unter Druck. Der DAX fiel auf die Unterstützung bei 12.340 Punkten und arbeitete damit das priorisierte Short-Ziel ab. Wie gestern im "Market Chartcheck: Bearishe Vorzeichen am Wochenbeginn" geschrieben, stellt dieser Bereich eine starke Unterstützung im Markt dar, weshalb das Potenzial auf der Unterseite erstmal beschränkt sein dürfte.

Am heutigen Handelstag wird davon ausgegangen, dass die Bären den Break nach unten proben werden. Das gestrige Tagestief dürfte daher getestet werden und auch ein Dip darunter ist denkbar. Ob es heute allerdings zu einem nachhaltigen Bruch kommen wird bleibt fraglich. Unterhalb von 12.340 Punkten würde jedoch der Fall bis 12.245 Punkte drohen und die langfristige Trendlinie aus dem Jahr 2009 würde erneut im Fokus stehen. Sollte der Support halten, dann wäre ein erneuter Hochlauf bis 12.460 Punkte denkbar.

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US-Indizes

Wie erwartet wurde gestern der Test des alten Allzeithochs bei 26.616 Punkten im Dow Jones vollzogen. Laut Gap-Theory könnte die Kurslücke am Freitag ein Exhausting Gap darstellen. Diese Theorie hat sich mit dem gestrigen Handelsverlauf verhärtet. Aus diesem Grund wird heute mit weiter fallenden Kursen gerechnet. Das nächste Short-Ziel liegt bei 26.338 Punkten.

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Dow Jones Industrial Average-Chartanalyse

Auszug aus dem gestrigen Market Chartcheck: "Damit ist am heutigen Tag mit einem Test der 2.916er-Marke zu rechnen. Darunter würde wohl der Bereich um 2.910 Punkten erstmal für eine Gegenreaktion sorgen. Das Gap würde hier geschlossen werden." Der S&P 500 folgte diesem Szenario fast perfekt, die Gegenreaktion trat bereits bei 2.912 Punkten ein. Ein erneuter Test am heutigen Handelstag ist durchaus denkbar.

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S&P 500-Chartanalyse

Der Nasdaq fiel gestern zwar zunächst unter die Support-Zone um 7.500 Punkten, die Käufer nutzten aber den EMA 50 daily als Sprungbrett und katapultierten den Index wieder über den genannten Bereich. Die Chartlage spitzt sich somit zu. So recht nach oben mag der Nasdaq aktuell nicht mehr, nach unten wird er aber gut unterstützt. Ich bleibe hier erstmal neutral und schau mir an wie sich das auflöst.

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Nasdaq-100

EUR/USD

Gestern tänzelte der EUR/USD auf der Unterstützung um 1,173x USD herum. Wie vermutet wurde, brachte die Rede von Draghi Schwung in das Währungspaar und schickte es auf ein Hoch bei 1,1815 USD. Allerdings konnten die Bullen dieses Tageshoch nicht halten und in der Folge fiel der Kurs sogar wieder unter den EMA 200 daily.

Es darf davon ausgegangen werden, dass am heutigen Tag erneut der Ausbruch über den Durchschnitt geprobt wird. Die Bullen sind auf jeden Fall gut damit beraten den Bereich um 1,173x USD zu halten, ansonsten drohen Abgaben bis 1,166x USD.

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EUR/USD-Chartanalyse