• DAX - Kürzel: DAX - ISIN: DE0008469008
    Börse: XETRA / Kursstand: 12.099,57 Pkt
  • Dow Jones - Kürzel: DJIA - ISIN: US2605661048
    Börse: NYSE / Kursstand: 25.648,02 $
  • S&P 500 - Kürzel: S500 - ISIN: US78378X1072
    Börse: Commerzbank CFD / Kursstand: 2.850,96 Pkt
  • Nasdaq-100 - Kürzel: ND100 - ISIN: US6311011026
    Börse: NASDAQ / Kursstand: 7.503,25 Pkt
  • EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,12070 $

Wichtige Nachrichten

  • Die Trump-Administration erwägt, die Entscheidung zu den angedachten US-Importzöllen auf Autos um bis zu sechs Monate zu verschieben, wie verschiedene US-Medien berichten. Das Weiße Haus hat eine Deadline bis zum 18. Mai, um die Entscheidung zu fällen, ob Importe von Autos und -Autoteilen die nationale Sicherheit der USA bedrohen und Zölle deshalb gerechtfertig sein könnten. Nach dem Gesetz kann die Exekutive aber eine weitere Frist von 180 Tagen in Anspruch nehmen, solange Verhandlungen mit den Handelspartnern stattfinden.
  • Die Umsätze der US-Einzelhändler sind im April überraschend um 0,2 Prozent zum Vormonat gesunken, wie das US-Handelsministerium mitteilte. Volkswirte hatten mit einem Anstieg um 0,2 Prozent gerechnet. Die Umsätze ohne Kfz legten um 0,1 Prozent gegenüber dem Vormonat zu. Für den März gab das Ministerium einen Anstieg von revidiert 1,7 Prozent an.
  • Die US-Rohöllagerbestände sind in der vergangenen Woche um 5,4 Millionen Barrel gegenüber der Vorwoche auf 472,0 Millionen Barrel gestiegen. Erwartet wurde eigentlich ein Rückgang um 3,0 Millionen Barrel.
  • Die chinesische Industrie hat im April weniger hergestellt als erwartet. So zog die Produktion im Vergleich zum Vorjahr nur noch um 5,4 Prozent an. Im März war sie noch um 8,5 Prozent gestiegen. Experten hatten immerhin noch ein Plus von 6,5 Prozent erwartet. Ähnlich sieht es beim Einzelhandelsumsatz aus. Dieser legte im April im Jahresvergleich nur noch um 7,2 Prozent nach einem Plus von 8,7 Prozent im März zu. Volkswirte hatten lediglich mit einem leichten Rückgang der Wachstumsrate gerechnet.

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Hier kann der gestrige Market Chartcheck gelesen werden.

DAX

Der deutsche Leitindex startete gestern freundlich in den Handel. Das Xetra-Open lag bei 12.018 Punkten und damit knapp unterhalb des Widerstands von 12.030 Punkten. Bis zum Nachmittag gab der DAX ab und erreichte im Zuge dieser Abgaben den Support-Bereich um 11.850 Punkten. Mit den Amis ging es dann wieder steil bergauf. Der Grund für die plötzliche Kurserholung waren Meldungen von US-Finanzmedien, wonach die Trump-Administration erwägt, die Entscheidung zu den angedachten US-Importzöllen auf Autos um bis zu sechs Monate zu verschieben.

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Die Kursgewinne führten den DAX bis an den zweiten ausgegebenen Widerstandsbereich um 12.130 Punkte. Gestern wurde dazu folgendes geschrieben: "Auf der Oberseite sollte damit der Bereich um 12.130 Punkte im Auge behalten werden. Darüber würde es wohl in Richtung 12.330 Punkte gehen. Bisher wird aber noch davon ausgegangen, dass es spätestens beim genannten Widerstand von 12.130 Punkten wieder zu Abgaben kommt.". Aus Asien kommen gemischte Vorgaben. Vorbörslich zeigt sich der deutsche Leitindex jedenfalls etwas schwächer. Solange der Bereich um 12.130 Punkten nicht überwunden werden kann, wird weiterhin das Short-Szenario bis 11.850 Punkten priorisiert. Erfolgt der Break-Out muss dieses Setup negiert und mit einem Anstieg in Richtung 12.330 Punkten gerechnet werden.

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DAX-Chartanalyse

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US-Indizes

Auch die US-Indizes konnten von der Entspannung im Zollstreit zwischen den USA und der EU profitieren. Die anfänglichen Kursverluste konnten zügig aufgeholt werden. Der Dow Jones lief dabei das Vortageshoch an und stieg sogar etwas darüber an. Zwar wurde das analytisch so erwartet, zum Traden war das tricky bzw. fast nicht möglich. Gestern wurde des Weiteren geschrieben, dass auch eine Ausdehnung der Erholung in den Bereich um 25.800 bzw. 26.000 Punkten einkalkuliert werden sollte, ehe der Weg nach unten eingeschlagen wird. Die Futures zeigen sich etwas schwächer, zum Handelsstart um 15:30 Uhr dürfte es aber nochmal zu Käufen kommen, um das Vortageshoch zu testen. Deshalb sollte man erstmal die Eröffnung abwarten, bevor man erste Short-Positionen eröffnet.

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Dow Jones Industrial Average-Chartanalyse

Gleiches gilt für den S&P 500 und Nasdaq. Beide Indizes erreichten gestern die genannten Ziele auf der Oberseite. Der S&P konnte am EMA 50 daily bei ca. 2.860 Punkten andocken. Damit steht auch heute dieser Durchschnitt im Fokus. Auch sollte auf der Oberseite der Bereich um 2.870 Punkte im Auge behalten werden. Ein Anstieg darüber würde das Short-Setup hinfällig machen. Solange das nicht geschieht ist die Variante aber zu priorisieren.

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S&P 500-Chartanalyse

Für den Nasdaq wurde geschrieben: "Es ist nun aber wahrscheinlich, dass die Obergrenze von 7.500 Punkten angelaufen wird. Hier verläuft auch der EMA 50 daily.". Dieses Ziel wurde gestern erreicht und der Schlusskurs wurde sogar über dem EMA 50 etabliert. Für das Short-Szenario ist das suboptimal. Sollte sich der Gesamtmarkt heute stark zeigen, dann steht der Nasdaq bei 7.600 Punkten. Das Short-Setup müsste dann erstmal auf Eis gelegt werden und würde erst wieder unterhalb von 7.500 Punkten aktiviert werden.

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Nasdaq-100-Chartanalyse

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EUR/USD

Der EUR/USD folgte gestern dem priorisierten Szenario und erreichte das Zwischenziel bei 1,1180 USD. Im Anschluss zeigten sich allerdings die Käufer. Diese bekamen durch die Trump-Meldung Auftrieb. Zwar wurde dieser Rücklauf im ausgegebene Setup berücksichtigt, sollte es heute zu keinen Anzeichen kommen, dass das Paar wieder nach unten abdreht, dann sollte man erstmal mit Short vorsichtig agieren. Über 1,1225 USD sollte komplett die Finger davon gelassen werden.

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EUR/USD-Chartanalyse