• DAX - Kürzel: DAX - ISIN: DE0008469008
    Börse: XETRA / Kursstand: 11.587,47 Pkt
  • Dow Jones - Kürzel: DJIA - ISIN: US2605661048
    Börse: NYSE / Kursstand: 25.709,94 $
  • S&P 500 - Kürzel: S500 - ISIN: US78378X1072
    Börse: Commerzbank CFD / Kursstand: 2.808,48 Pkt
  • Nasdaq-100 - Kürzel: ND100 - ISIN: US6311011026
    Börse: NASDAQ / Kursstand: 7.243,01 Pkt
  • EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,13200 $

Wichtige Nachrichten

Das britische Parlament hat den Regierungsantrag mit großer Mehrheit angenommen. 412 Parlamentarier stimmten dafür, lediglich 202 dagegen. Der Regierungsantrag sieht Folgendes vor:

  • Die Regierung soll eine Brexit-Verschiebung bei der EU gemäß Paragraf 50 der EU-Verträge beantragen.
  • Falls das Parlament bis zum 20. März dem Brexit-Deal doch noch zustimmt, soll der Brexit auf den 30. Juni 2019 verschoben werden.
  • Falls das Parlament den Brexit-Deal NICHT bis zum 20.März annimmt, wird der EU-Rat laut Antrag vermutlich einen "klaren Grund" und eine Zeitdauer für die Verlängerung verlangen. Eine Verlängerung über den 30. Juni hinaus würde zudem bedeuten, dass Großbritannien an der Europawahl im Mai teilnehmen müsse, heißt es im Regierungsantrag.

Mehr Details können Sie dem Live-Ticker entnehmen.

  • Nach Informationen von Bloomberg wird es in diesem Monat keinen Gipfel zwischen US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping zur Beilegung des Handelskonflikts mehr geben. Voraussichtlich frühestens im April könnte ein Treffen stattfinden, berichtete die Nachrichtenagentur unter Berufung auf drei namentlich nicht genannte Personen, die mit der Sache vertraut seien.
  • Der US-Senat stimmt gegen den von US-Präsident Donald Trump ausgerufenen nationalen Notstand. Im Streit um die Situation an der Grenze zu Mexiko haben demnach auch republikanische Senatoren aus verfassungsrechtlichen Gründen dagegen gestimmt.
  • Die Zahl der verkauften Neubauten in den USA ist im Januar nach Angaben des US-Handelsministeriums um 6,9 Prozent gegenüber dem Vormonat gefallen. Analysten hatten dagegen mit einem leichten Anstieg um 0,2 Prozent gerechnet. Der Zuwachs im Dezember wurde leicht auf 3,8 Prozent nach oben korrigiert.
  • Die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA sind in der vergangenen Woche um 6.000 auf 229.000 gestiegen, teilte das US-Arbeitsministerium mit. Volkswirte hatten mit 225.000 Erstanträgen gerechnet.
  • Das ifo Institut hat seine Prognose für die deutsche Wirtschaft kräftig gesenkt. Insgesamt dürfte sich das Wachstum in Deutschland in diesem Jahr mit 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr mehr als halbieren, wie das Institut am Donnerstag mitteilte. Zuvor waren die Ökonomen noch von einem BIP-Anstieg in diesen Jahr von 1,1 Prozent ausgegangen. Im kommenden Jahr dürfte sich der Anstieg der Wirtschaftsleistung allerdings statt auf 1,6 nun auf 1,8 Prozent erhöhen; kalenderbereinigt ergibt sich wegen der höheren Zahl von Arbeitstagen jedoch nur ein Zuwachs von 1,4 Prozent. Wie bereits im vergangenen Jahr geht die Konjunkturschwäche von der Industrie aus.
  • Die Industrieproduktion in China ist zum Jahresauftakt so langsam gewachsen wie seit 17 Jahren nicht mehr. Die chinesischen Unternehmen stellten im Januar und Februar 5,3 Prozent mehr Güter her als vor Jahresfrist, wie das Nationale Statistikamt in Peking mitteilte. Das ist weniger als erwartet und der geringste Wert seit Anfang 2002. Die Betriebe in China hätten mit der sinkenden Nachfrage auf dem Heimatmarkt zu kämpfen. Zudem dämpfe der Handelsstreit mit den USA das Exportgeschäft, hieß es.

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Hier kann der gestrige Market Chartcheck gelesen werden.

DAX

Endlich ist die "Woche der Abstimmung" vorbei! Es war schon fast schmerzhaft mit anzusehen was in den vergangenen Tagen rund um die Thematik Brexit ablief. Die beteiligten Personen erinnern an bockige kleine Kinder: Brexit unter den angebotenen Bedingungen mag man keinen, ein ungeregelter Brexit aber auch nicht und ein zweites Referendum kommt auch nicht in Frage. Nach zwei Jahren "Verhandlung" stelle ich mir persönlich die Frage, warum sollte man seitens der EU auf eine Verlängerung der Frist eingehen, wenn scheinbar jegliche Verhandlungsgrundlage fehlt und es keinen Schritt voran geht? Alles was dieses Theater bringt sind verschwendete Ressourcen, unnötige Kosten für Dienstreisen, Anwälte, Berater etc., die auf dem Rücken der Steuerzahler ausgetragen werden und politischer Schaden. Das alles nur, um am Ende wieder bei Status quo zu landen.

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Naja, die entscheidenden Trigger-Marken im DAX liegen weiterhin auf der Unterseite bei 11.400 Punkten und auf der Oberseite deckelt der EMA 200 daily. Außerdem sollte man den großen Verfallstag am heutigen Freitag im Hinterkopf haben. Dieser Tag wird auch Hexensabbat genannt, weil es zu seltsamen Kursbewegungen kommen kann: "Dreifacher Verfallstag - HEXENSABBAT!". Das Open Interest für den DAX signalisiert, dass der Abrechnungskurs mit den geringsten Kosten aus Marktsicht aktuell bei ca. 11.400 Punkten liegt. Die Optionsseite ist daher sehr bemüht um einen Abrechnungspreis nahe diesem Kursniveau. Lesen Sie dazu den Artikel "DAX - Open Interest Betrachtung".

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DAX-Chartanalyse

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US-Indizes

Die US-Indizes gingen gestern, nach einem ruhigen Handel, wie erwahrtet kaum verändert aus dem Handel. Der große Verfall steht im Fokus. Zur Thematik Boeing kann der gestrige Market Chartcheck gelesen werden. Ich gehen davon aus, dass die Papiere nach dem heutigen Verfall nochmals unter Druck kommen werden. Bis dahin dürfte es heute wieder ein ruhiger Handel in den Indizes werden. Generell steht im Dow Jones auf der Oberseite die Marke um 25.800 Punkte im Fokus. Darüber würde es in Richtung 26.000 Punkte bzw. Oberkante der ehemaligen Range bei 26.200 Punkte gehen. Auf der Unterseite stützt der Bereich um 25.430 Punkte.

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Dow Jones Industrial Average-Chartanalyse

Auch der S&P 500 und Nasdaq zeigten sich nicht bewegungsfreudig. Beide Indizes gingen unter ihren Widerständen bei 2.817 bzw. 7.300 Punkten aus dem Handel. Diese Marken stellen zugleich die Trigger-Marken auf der Oberseite dar. Wie gestern wird auch heute mit keinem Anstieg über diese Widerstandsbereiche gerechnet. Exogene Einflüsse stellen natürlich immer ein Störfeuer dar.

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S&P 500-Chartanalyse
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Nasdaq-100-Chartanalyse

EUR/USD

Auszug aus dem gestrigen Market Chartcheck: "Das Paar konnte nun auch das nächste Long-Ziel bei 1,133x USD erreichen und trifft hier auf den EMA 50 daily. Dieser Durchschnitt hat in der jüngsten Vergangenheit eine wichtige Rolle gespielt und meist eine deckelnde Wirkung gehabt. Aus diesem Grund könnte nun Abgaben bis auf den Support um 1,128x USD priorisiert werden. "

Dieses Szenario wurde gestern abgearbeitet und das Paar ist nun zwischen dem EMA 50 ud dem genannten Support um 1,128x USD eingeklemmt. Somit stellen eben diese Bereiche die Trigger-Marken dar. Über dem EMA 50 daily geht es zunächst in Richtung 1,140x USD. Unterhalb des Supports um 1,128x USD dürfte es zu Abgaben bis 1,122x USD kommen.

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EUR/USD-Chartanalyse