• DAX - Kürzel: DAX - ISIN: DE0008469008
    Börse: XETRA / Kursstand: 11.257,24 Pkt
  • Dow Jones Industrial Average - Kürzel: DJIA - ISIN: US2605661048
    Börse: NYSE / Kursstand: 25.538,46 $
  • S&P 500 - Kürzel: S500 - ISIN: US78378X1072
    Börse: Commerzbank CFD / Kursstand: 2.760,17 Pkt
  • Nasdaq-100 - Kürzel: ND100 - ISIN: US6311011026
    Börse: NASDAQ / Kursstand: 6.949,01 Pkt
  • EUR/USD - Kürzel: EUR/USD - ISIN: EU0009652759
    Börse: FOREX / Kursstand: 1,13700 $

Wichtige Nachrichten

Im Rahmen des G20-Treffens am Wochenende gab es eine Annäherung zwischen den USA und China. Demnach soll die angedrohte Erhöhung der Strafzölle auf chinesische Waren im Wert von 200 Mrd. USD zum 1. Januar vorerst nicht in Kraft treten. US-Präsident Trump hatte es im Vorfeld als sehr unwahrscheinlich erachtet, dass die Erhöhung der Strafzölle von 10 auf 25 Prozent nicht in Kraft treten werde. Der "Waffenstillstand" zwischen den beiden größten Volkswirtschaften soll zunächst für eine Frist von 90 Tagen gelten. Sollte es innerhalb dieser Spanne zu weiteren Fortschritte bei den Verhandlungen kommen, könnten die bisher verhängten Strafzölle sogar ganz wegfallen.

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Die Fristsetzung kann als weiterer Versuch von US-Präsident Trump gewertet werden, Zugeständnisse von der chinesischen Regierung zu erzwingen. Bereits am Wochenende erklärte die chinesische Delegation, dass man die Importe aus den USA deutlich erhöhen wolle, um das Handelsbilanzdefizit der USA zu verringern. Hierzu soll China verstärkt Produkte aus der Landwirtschaft aber auch Waren aus dem Energie- und Industriesektor kaufen.

Außerdem soll die Regierung aus Peking zugesagt haben, dass die Einfuhrzölle von 40 Prozent auf US-Importautos abgebaut bzw. ganz abgeschafft werden sollen. Zumindest twitterte das US-Präsident Trump: "China has agreed to reduce and remove tariffs on cars coming into China from the U.S. Currently the tariff is 40 %.". Die Quelle darf daher als äußerst unseriös und nicht besonders valide angesehen werden.

DAX

Nach den fast schon lieblich klingenden Tönen vom Wochenende, werden die Indizes mit massiven Gap-Ups in die neue Woche starten. Der DAX wird aktuell in der L&S-Indikation bei über 11.500 Punkten taxiert. Ein Zugewinn von mehr als 2 % im Vergleich zum Freitagsschlusskurs. Damit steht der deutsche Leitindex direkt an der Oberkante des deckelnden Widerstandsbereiches der letzten Woche. Es muss während dem regulären Handel also zu Anschlusskäufen kommen um den Sprung endgültig zu schaffen. Außerdem muss man beachten, dass einige Marktteilnehmer ihre Short-Positionierung für das Wochenende auflösen könnten und es somit zu einem zusätzlichen Sog nach oben kommen könnte. Am heutigen Tag düfte daher der EMA 50 daily bei 11.570 Punkten angelaufen werden.

DAX-Chartanalyse

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US-Indizes

Auch die US-Indizes werden voraussichtlich mit einem deutlichen Gap-Up in den heutigen Handel starten. Anders als beim DAX kam es hier aber schon in der Vorwoche zu starken Käufen, die die Indizes im Vorfeld des G20-Gipfels beflügeln konnten. Der Dow Jones wird aktuell beinahe bei 26.100 Punkten taxiert. Ein weiterer Anstieg in Richtung 26.200 Punkten ist heute denkbar, da auch in den US-Indizes die ein oder andere Absicherung aufgelöst werden könnte.

Dow Jones-Chartanalyse

Der marktbreite S&P 500 notiert ebenfalls deutlich höher und könnte über dem wichtigen Widerstand von 2.800 Punkten in die Woche starten. Der Nasdaq wird über 7.100 Punkten taxiert und konnte somit den bevorstehenden Death Cross vorerst abwenden. Ein Anstieg in Richtung 7.200 Punkten wäre heute denkbar.

S&P 500-Chartanalyse
Nasdaq-100-Chartanalyse

EUR/USD

Nachdem es am Freitag steil bergab ging im EUR/USD und der Kurs sogar unter die Unterstützung von 1,133x USD fiel, berappelt sich das Paar heute wieder etwas und kann vom genannten Support-Bereich aus ansteigen. Das ausgegebene Szenario vom Donnerstag wäre somit tradingtechnisch nicht aufgegangen. Prinzipiell wird aber weiterhin mit einem Anstieg in Richtung 1,143x USD gerechnet. Der erste Zwischenstopp dürfte bei 1,140x USD eingelegt werden.

EUR/USD-Chartanalyse