• MasterCard Inc. - Kürzel: M4I - ISIN: US57636Q1040
    Börse: NYSE / Kursstand: 207,780 $
  • PayPal Holdings Inc. - Kürzel: 2PP - ISIN: US70450Y1038
    Börse: NASDAQ / Kursstand: 80,610 $
  • Adyen NV - Kürzel: 1N8 - ISIN: NL0012969182
    Börse: XETRA / Kursstand: 610,267 €

Unternehmen in der Zahlungsdienstleistungsbranche erwirtschaften hohe Gewinne und bestechen durch kontinuierlich steigende Kursverläufe. Ich habe Mitte Juni einen Artikel veröffentlicht „PAYPAL, VISA, MASTERCARD – Sind diese Gewinnmargen haltbar?“ in dem ich einen Überblick über den Sektor Payment-Service-Provider (PSP), zu deutsch Zahlungsdienstleister, gebe und mögliche Entwicklungen der Zukunft dieser Branche vorstelle.

Neue Wettbewerber

Der Markt ist starker Konkurrenz ausgesetzt. Neue Zahlungsdienstleister, wie zum Beispiel Adyen oder Ant Financial gewinnen stark an Beliebtheit und werden auch am Markt hoch gehandelt, wie man anhand des Börsenganges von Adyen beobachten konnte. Die Zahlungsdienstleistungsbranche wird sich voraussichtlich in den nächsten Jahren wandeln, getrieben durch den Wettbewerb und neue Innovationen. Die bestehenden PSPs, wie PayPal, werden ihre Vormachtstellung verstärkt verteidigen und ausbauen müssen, falls sie ihre Gewinnmargen halten möchten.

Kreditkartenunternehmen als Gewinner der Branche

Immer mehr Menschen bezahlen elektronisch, wobei die Zahlung per Kreditkarte hier nach wie vor eine der beliebtesten Zahlungsmethoden bleibt. Aufgrund der hohen Kundenakzeptanz von Kreditkartenzahlungen werden diese auch von neuen PSPs, wie PayPal Adyen, als Zahlungsmethode integriert. So profitieren einerseits neue PSPs von der Beliebtheit der alteingesessenen Zahlungsdienstleister und andererseits Kreditkartenunternehmen wie MasterCard von den technologischen Entwicklungen und Innovationen der neuen PSPs.


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Somit gilt, unabhängig davon wer das Rennen um die Vormachtstellung macht, die Kreditkartenunternehmen, wie MasterCard, werden aller Wahrscheinlichkeit nach davon profitieren.

Das Unternehmen MasterCard

MasterCard ist ein schöner Kandidat für den langfristigen Vermögensaufbau und somit für meine Kategorie 2: Konservative Aktien. Die Aktie besticht durch konstanten Kurszuwachs über Jahrzehnte, sowie weiteres Wachstumspotenzial in der Zukunft, basierend auf der Performance des Unternehmens sowie der Entwicklung des Marktes, in dem das Unternehmen tätig ist.

MasterCard verlangt für jede Transaktion, die mit einer der 2,4 Mrd. sich im Umlauf befindenden MasterCard und Maestro Karten, eine kleine Gebühr von den Händlern für die Abwicklung der Transaktion. Die Profitabilität dieses Businessmodells spiegelt sich auch in den Geschäftszahlen wider.

2. Quartal 2018:

Q2 2018

Q2 2017

Prozentuale Veränderung

Umsatz

3,67 Mrd. USD

3,05 Mrd. USD

+ 20 %

Nettogewinn

1,74 Mrd. USD

1,18 Mrd. USD

+ 48 %

EPS

1,66 USD

1,1 USD

+ 51 %

Der Trend zur Zahlung mit Kreditkarten ist auch in den bereitgestellten Zahlen von MasterCard erkennbar. Während die Anzahl der sich im Umlauf befindenden MasterCard Karten um rund 12 % erhöht hat, sind Maestro Karten um rund 8 % zurückgegangen.

Ein Blick auf den Chart

Langfristig besticht die Aktie durch einen kontinuierlich steigenden Kursverlauf über Jahrzehnte. Zwischen Anfang 2014 bis Anfang 2017 verlangsamte sich der langfristige Aufwärtstrend. Seit Februar 2017 hat die Aktie jedoch wieder beschleunigt und setzt den übergeordneten langfristigen Aufwärtstrends fort.

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MasterCard - Aktie langfristig

Nachdem die Aktie Anfang Oktober auf einem neuen Allzeithoch bei rund 225 USD notiert hatte, hat sie in den folgenden Tagen vergleichsweise stark zurückgesetzt. Dies ist jedoch aufgrund des allgemeinen Kursrückgangs an den Märkten vergangene Woche nicht auf Probleme des Unternehmens zurückzuführen, sondern spiegelt vielmehr die generelle Marktsituation wider. Seit vergangenem Freitag steigt die Aktie wieder. Für langfristige Investoren hat der Kursrückgang Chancen auf einen günstigeren Einstieg beziehungsweise einem interessanten Nachkaufzeitpunkt eröffnet.

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MasterCard - Aktie kurzfristig

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