Die deutschen Automobilwerte und die -zulieferer gehören zu den großen Verlierern der Coronavirus-Krise. Viele Werte notieren noch weit unterhalb ihrer Jahreshochs und sind damit Underperformer im Vergleich zum Gesamtmarkt. Nach der starken Erholung seit März pendelt sich der heute besprochene MDAX-Wert seit Juni seitwärts ein. Dabei stabilisierte er sich zuletzt an den von unten heranlaufenden gleitenden Durchschnittslinien EMA50 und EMA200 und zieht in dieser Woche wieder an die Hochs aus dem Juni und Juli hinauf. Hier liegt ein sehr markanter Horizontalwiderstand, der als Trigger für die Bullen dient. Ein Ausbruch nach oben hin könnte Longchancen bieten. Wir erläutern ein mögliches Trading-Setup.

Ausbruch für Aktionen abwarten

Die Hella-Aktie hat hier am noch teilweise offenen Gap von Ende Februar zwischen 41,60 - 42,10 EUR ihre zentrale Hürde. Kommt es zu einem Ausbruch intraday und per Tagesschlusskurs über 42,10 EUR, entstehen kleine Kaufsignale.

Mit dem Verlassen der zweimonatigen Seitwärtsrange könnten Longeinstiege interessant werden, um einen weiteren Aufwärtsschub bis rund 45 und darüber hinaus 50 - 51 EUR zu handeln.

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Absicherungen per Stop-Loss könnten nach Aktivierung des Trades unterhalb von 39,40 oder 37,70 EUR gelegt werden, je nach Anlagehorizont und Risikoprofil. Fällt der Wert wieder unter 37,70 EUR per Tagesschluss, könnte eine weitere Abwärtskorrektur bis 34,10 - 34,80 EUR folgen. Darunter entstehen Verkaufssignal für Abgaben bis 29 - 30 EUR.

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