• Merck KGaA - Kürzel: MRK - ISIN: DE0006599905
    Kursstand: 167,750 € (XETRA) - Zum Zeitpunkt der Artikel-Veröffentlichung
  • Merck KGaA - WKN: 659990 - ISIN: DE0006599905 - Kurs: 167,750 € (XETRA)

Innerhalb des mehrmonatigen Abwärtstrend keilt sich der Kursverlauf bei der Merck-Aktie ein. Dabei wurde in der vergangenen Woche die Unterkante getestet und bestätigt. Von dort aus kommt es jetzt zu einer starken Gegenbewegung nach oben hin. Mit den neuen Jahrestiefs kam es also nicht zu weiteren Verkäufen, die Bären werden mit dem starken Squeeze seit Freitag unsanft ausgebremst. Das ist zunächst ein Zeichen der Stärke und Entspannung. Für große Freudensprünge ist es allerdings noch zu früh. Das Papier nähert sich den zentralen Hürden.

Neues Kaufsignal erst bei Ausbruch

Isoliert betrachtet könnte der Keil seit März eine Umkehrformation darstellen, sofern er nach oben hin aufgelöst wird. Bei 170,37 - 172,50 EUR notieren jetzt der EMA50 und die Abwärtstrendlinie bzw. Keiloberkante als zentrale Widerstände. Erst ein Ausbruch über dieses Widerstandkreuz würde kleine Kaufsignale für einen Anstieg bis 179,50 - 180,90 EUR liefern.

Größere Kaufsignale würden dann bei einer nachhaltigen Rückkehr über 181 EUR entstehen. Dann wäre Platz bis 197 - 199 und ggf. 207 EUR.

Scheitert die Aktie hingegen an ihren Hürden und kippt wieder unter 157,50 EUR zurück, könnten die Keilunterkante oder die wichtige 150 EUR-Marke getestet werden. Ein Durchbruch nach unten hin würde das bärische Szenario aktivieren, welches am vergangenen Dienstag in der Analyse des Kollege Alexander Paulus skizziert wurde.

Fazit: Das bullische Reversal seit letzter Woche ist ein kleiner Funken Hoffnung für die Bullen. Es ist ein brauchbarer Ansatz für eine größere Trendwende nach oben hin. Ob er allerdings fruchten wird, ist momentan unklar. Das Papier notiert noch unterhalb wichtiger Hürden und damit formal im Bärenland.

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