• PHLX Gold/Silver Sector - Kürzel: XAU - ISIN: US6933271081
    Börse: Nasdaq / Kursstand: 131,27 $
  • Gold - Kürzel: XAU/USD - ISIN: XC0009655157
    Börse: Forex Capital Markets / Kursstand: 1.805,95000 $/oz.

Zuletzt schaut ich mir den Gold- und Silberminensektor im April ausführlich an. Die Kernbotschaft lautete, dass der Philadelphia Gold and Silver Index, den meisten unter seinem Börsenkürzel "XAU" bekannt, gute Chancen besaß, neue Hochs zu markieren. Die Rückbetrachtung fällt gemischt aus. Nur zwei der drei Aufwärtsziele bei 156,20 und 165,36 Punkten wurden erreicht. Zwar schlugen sich die Minenaktien damit besser als die Edelmetalle selbst, denen neue Hochs verwehrt blieben. Das Allzeithoch im XAU wurde anschließend aber brachial abverkauft. Wie sieht es aktuell aus?

Bei den Edelmetallen, allen voran bei Gold, kam es Anfang August zu einer weiteren brachialen Abwärtswelle, die anders als im Juni aber ebenfalls dynamisch wieder vollständig ausgebügelt wurde. Diese Sequenz könnte Bestandteil einer großen Bodenbildung werden. Ein Anstieg über den Trigger bei 1.833 USD könnte einen solchen Boden bei Gold auslösen und Potenzial zunächst in Richtung der Abwärtstrendlinie bei derzeit 1.865 USD auslösen. Wird der Abwärtstrend überboten, würde sich weiterer Spielraum in Richtung 1.916 USD ergeben. Heute bestätigen die Bullen einen untergeordneten Support bei 1.782 USD. Daneben ist der Goldpreis zwischen 1.773 und 1.764 USD abgesichert.

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Gold-Chartanalyse

Der XAU wiederum kann mit dem Tempo bei Gold, ander als noch im Frühjahr, nicht wirklich mithalten, sonst hätte er im Zuge der Erholung zumindest ein Niveau von 146,48 Punkten erreicht. Es gelang aber nur der Test des EMA50. Zusätzlich wurde der Index am Abwärtstrend seit Juni ausgebremst. Aktuell versuchen die Käufer, ein höheres Tief auszubilden, was die erste Voraussetzung für eine Trendwende darstellen würde. Doch erst über 137,25 Punkten könnte der XAU die Aufwärtsbewegung des Goldpreises in Richtung 146,48 Punkte nachbilden.

Bricht der Index dagegen in Kürze unter das Tief bei 124,91 Punkten ein, wäre eine Abwärtswelle in Richtung 114,71 bis 110,37 Punkte einzukalkulieren. Dort wiederum könnten Antizykliker erneut nach Bodenbildungstendenzen Ausschau halten.

Fazit: Beim Goldpreis liegt ein Trigger bei 1.833 USD im Chart, der XAU muss zumindest über 137,25 Punkte ansteigen, damit das Bild wieder besser aussieht. Unterhalb dieser Marken heißt es aktuell abzuwarten.

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XAU-Chartanalyse

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