Die Monatskerzen im Chart der Münchener-Rück-Aktie zeigen die blanke Panik, wie wir sie zuletzt in den Crash-Jahren 2001 - 2003 gesehen haben. Der Abverkauf führt nicht nur zum Bruch des Aufwärtstrends seit 2011, sondern auch zum Rückfall unter den EMA50 und die alten Hochs aus 2015 und 2017. Noch ist der Handelsmonat nicht zu Ende, doch sollte es nicht in Kürze zu einem massiven bullischen Reversal kommen, trübt sich das langfristige Chartbild stark ein.

Wo liegen die Auffangzonen?

Die nächste große Auffangzone im langfristigen Chart liegt bei 166 - 175 EUR. In diesem Bereich verläuft auch der EMA200, von dem aus 2016 der letzte Rallyabschnitt startete. Von dort aus könnten größere Erholungsversuche eingeleitet werden. Etwas tiefer liegt bei 130 - 143 EUR die zentrale Unterstützungszone, wo auch die Aufwärtstrendlinie seit 2003 verläuft.

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Kommen die Käufer jetzt plötzlich wieder und ziehen das Papier wieder über 210 EUR, wäre ein großes Verkaufssignal zunächst abgewendet. Dann kann eine Erholung in Richtung 225 - 230 oder 248 EUR starten. Bis dahin ist die Aktie uninteressant für längerfristige Longpositionierungen.

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