Die Aktie der Münchener Rück hat ein bewegtes Jahr hinter sich. Dabei lief der Start noch so gut. Zu Beginn des Jahres setzte die Aktie ihre langfristige Aufwärtsbewegung fort und erreichte Niveaus, die sie zuletzt im Jahr 2002, gesehen hatte. Am 17. März notierte sie auf einen Hoch bei 284,20 EUR.

Aber anschließend kam der Coronacrash. In diesem fiel der Aktienkurs auf ein Tief bei 141,10 EUR zurück. Nach diesem Tief erholte sich der Wert zwar deutlich, aber er erreichte das Hoch aus dem Februar nicht. Die Erholung endete mit einem Hoch bei 255,70 EUR. Nach einem Rückschlag im September und Oktober erholte sich die Aktie wieder, erreichte aber erneut nicht da vorherige Hoch, sondern schwenkte knapp unterhalb des Abwärtstrends über die Hochpunkte aus dem Februar und September 2020 in ein symmetrisches Dreieck ein.

Am 02. Dezember kam es zu einem Ausbruchsversuch nach oben. Dieser misslang allerdings. Heute fällt der Aktienkurs unter die untere Begrenzung des Dreiecks bei aktuell 236,09 EUR.

Verkaufswelle droht

Bestätigt sich der Rückfall aus dem Dreieck, dann könnte die Aktie des Rückversicherers für einige Tage unter Druck geraten. Ein Rückfall auf den Aufwärtstrend seit März 2002 bei aktuell ca. 207,46 EUR wäre dann möglich. Ein neues Kaufsignal ergäbe sich erst bei einem Ausbruch über den Abwärtstrend seit Februar bei aktuell 243,45 EUR. Gelingt ein solcher Ausbruch, dann wäre Platz für einen Anstieg in Richtung 255,70 oder vielleicht sogar 284,20 EUR.

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