Die Kombination aus dem Bruch einer mittelfristigen Aufwärtstrendlinie und dem direkten Rückfall unter die zuvor Anfang September kurz überschrittene Widerstandsmarke bei 246,80 EUR löste bei der Aktie der Münchener Rück knapp unter dem Kursziel bei 253,50 EUR ein kleines Verkaufssignal aus, das in der Folge zu einer massiven Abwärtswelle anwuchs. Das Abwärtsszenario aus der letzten Analyse hatte sich nach dem Bruch der Unterstützung bei 219,60 EUR entfalten können und den Wert wie erwartet an die langfristige, bis 2011 zurückreichende Aufwärtstrendlinie gedrückt.

Ein Abwärtskursziel aus Auffangstation

Mit dem gestrigen Einbruch auf rund 197,50 EUR wurde gleichzeitig auch die 61,8 %-Projektion der ersten Abwärtsbewegung (in blau) erreicht und für eine Erholung genutzt. Sollte die Marke bei 194,58 EUR in den nächsten Tagen unterschritten werden, ist dies ein Zeichen dafür, dass sich der Abwärtsimpuls seit dem 13. Oktober fortsetzt. Das nächste Ziel liegt bei 177,51 EUR, also in unmittelbarer Nähe der zentralen kurzfristigen Unterstützung bei 173,45 EUR. Dieser Bereich sollte von den Bullen unbedingt für eine Bodenbildung genutzt werden. Mehr zum Thema Kursziele mit Projektionen ermitteln erfahren Sie auch in Kapitel 4 der Fibonacci-Trading-Reihe.

Gelingt es den Käufern dagegen, die 194,58 EUR-Marke auch weiterhin zu verteidigen, kann eine Erholung bis 206,00 EUR und darüber ggf. bis 211,30 EUR führen. Auf Höhe dieses früheren Zwischentiefs dürfte allerdings der nächste Abverkauf folgen.


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Münchener Rück Chartanalyse (Tageschart)

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