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Munich Re erzielt im 3. Quartal einen Nettogewinn (nach Minderheiten von 884 Mio. EUR (VJ: 505 Mio. EUR), ein Kapitalanlageergebnis von 1,311 Mrd. EUR (VJ: 820 Mio. EUR), ein operatives Ergebnis von 980 Mio. EUR (VJ: 1,04 Mrd. EUR), Bruttoprämien im Volumen von 13,743 Mrd. EUR (VJ: 12,790 Mrd. EUR), Nettoprämien im Volumen von 12,287 Mrd. EUR (VJ: 11,548 Mrd. EUR) sowie eine Combined Ratio in Deutschland im Rückversicherungsgeschäft von 104,7 % (VJ: 100,7 %). Im Ausblick auf 2019 erwartet das Management nun Bruttoprämien im Volumen von über 49 Mrd. EUR (bisher: 49 Mrd. EUR). Die Prognose 2019 für den Nettogewinn wurde bestätigt

Quelle: Guidants News

Die Aktie des Rückversicherers Münchener Rück befindet sich seit März 2003 in einer langfristigen Aufwärtsbewegung. Trotz dieser langen Rally notiert die Aktie immer noch meilenweit unter ihrem Allzeithoch, das aus dem Jahr 2000 stammt und bei 379,40 EUR liegt.

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Diese Rally führte den Wert bis April 2015 auf ein Hoch bei 206,50 EUR. Erst im Februar 2019 gelang der Ausbruch darüber. Danach kletterte er auf ein Hoch bei 228,80 EUR. Dort kam es zu Gewinnmitnahmen und einem Rücksetzer auf den EMA 200. Diesen testete die Aktie Anfang August erfolgreich. Seitdem zieht sie steil an. Am 24. Oktober notierte der Wert im Hoch bereits bei 252,20 EUR und damit auf dem höchsten Stand seit 28. Mai 2002. In den letzten Tagen bewegte er sich in einer sehr kleinen Schiebezone zwischen 252,20 und 248,10 EUR seitwärts. Die erste Reaktion auf die aktuellen Zahlen fällt leicht positiv aus. Die Aktie steigt über die obere Begrenzung dieser kleinen Schiebezone an.

Geht die Rally weiter?

Das mittel-langfristige Chartbild der Münchener Rück ist bullisch. Ein Anstieg in Richtung 300 EUR erscheint auf Sicht von einigen Monaten möglich. Der letzte Rallyabschnitt war allerdings sehr steil. Solch starke Rallyphasen gab in der Münchener Rück in den letzten Jahren immer mal wieder. Aber die waren nie deutlich größer als der aktuelle Rallyabschnitt seit Anfang August. Zudem ist die Aktie stark überkauft. Daher könnte es im Zuge der Quartalszahlen zu Gewinnmitnahmen kommen. Im Falle eines Rückfalls unter 248,10 EUR ergäbe sich ein kleines Verkaufssignal. Abgaben bis ca. 238,60 EUR wären dann möglich. Sollte sich die Aktie aber über 252,20 EUR etablieren, könnte es zu einem weiteren Anstieg bis zunächst ca. 270 EUR kommen.

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