Nach dem heftigen Kurseinbruch im April erholte sich der Wert in den vergangenen Monaten schleppend und erreichte im Juni beinahe den EMA200, wo er wieder nach unten drehte. Damit wurde diese gleitende Durchschnittslinie erneut als wichtige Chartmarke bestätigt, sie wird von den Marktteilnehmern als Unterstützung sowie als Widerstand gut wahrgenommen.

Mit der Auflösung der schleppenden Erholung in Form einer bärischen Flagge nach unten wurde gestern ein kleines Verkaufssignal aktiviert. Damit könnte eine neue, größere Abwärtswelle gestartet worden sein. Rutscht die Aktie jetzt auch unter 54,50 EUR per Tagesschluss zurück, könnte es zu Abgaben bis 48,03 und 45,00 EUR bzw. später ca. 39,39 - 40,00 EUR kommen.

Nach oben hin wäre mit einer Rückkehr über die 60,00 EUR-Marke per Tagesschlusskurs hingegen eine weitere Aufwärtswelle zum EMA200 bei 65,06 EUR möglich. Der Preisbereich bei 65,00 - 67,50 EUR bildet jetzt die mittelfristig zentrale Hürde. Erst ein nachhaltiger Anstieg darüber würde Signale für die Bullen liefern und größere Aufwärtsbewegungen in Richtung Allzeithoch zulassen.

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