Philip Morris übertrifft im zweiten Quartal mit einem Gewinn je Aktie von $1,57 die Analystenschätzungen von $1,55. Umsatz mit $7,59 Mrd. unter den Erwartungen von $7,67 Mrd.

Quelle: Guidants News

PMI erhöhte mit diesen Zahlen sogar das Jahresgewinnziel, doch die verfehlten Umsatzerwartungen treiben Anleger heute zum Verkauf. Dabei rutschten die Papiere in der Spitze um bis zu 3,50 % ab. Nach Handelsstart versucht sich die Aktie jedoch bereits an einer Stabilisierung.

Long-Setup weiterhin intakt

Mitte März wurde bereits ein weiterer mittelfristiger Anstieg favorisiert. Mit dem Ausbruch Ende April konnte das benötigte Kaufsignal ausgelöst werden, worauf es wie geplant zu weiteren Kursgewinnen kam. Durch die heutigen Abgaben kommt es nun zum Bruch des EMA50, was allerdings kein Problem für das übergeordnete bullische Szenario darstellt.

Kommt es zu weiteren Verlusten, so könnte sich ein Pullback durch einen Rücklauf auf den Ausbruchsbereich bei ≈90-92,70 USD abspulen. Würde dieser Kursbereich erreicht werden, so würde sich hier die Möglichkeit eines antizyklischen Einstiegs bieten. Erst wenn die Aktie unter 90 USD rutscht und auch der EMA200 gerissen wird, muss die Long-Richtung verworfen werden.

Bleiben die Anschlussverkäufe allerdings gänzlich aus und es gelingt demnächst ein Anstieg über 100,87 USD, so entsteht ein prozyklisches Kaufsignal mit dem unveränderten Kursziel bei 111,25 USD.

Fazit: Trotz der heutigen Abgaben ist die Philip-Morris-Aktie weiterhin um bullischen Terrain zu verorten. Kommt es jetzt zu weiteren Verlusten, so eröffnet sich der eine antizyklische Einstiegsmöglichkeit. Über 100,87 USD hingegen wären prozyklische Bullen wieder im Vorteil. Investierte Anleger können daher ihren Stop-Loss auf rund 90 USD nachziehen. Ansonsten gilt es ein Anlauf auf die besprochenen Tradingmarken abzuwarten.

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Philip Morris - Aktie

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