Die gestrigen Quartalszahlen von Netflix sorgen bei Medien-Titeln heute für Katerstimmung. Auch die Aktie von ProSiebenSat.1 wird verkauft und verzeichnet ein Minus von über 2 %. Schwerwiegend sind diese Abgaben keinesfalls, da die Aktie im übergeordneten Bild weiterhin von den Käufern dominiert wird. Doch gänzlich ignorieren sollte man diese Schwäche nicht.

Kurzfristige Korrektur überfällig

Ende Januar zündeten Marktteilnehmer nochmals den Turbo und trieben die Aktie nach erfolgreichen Verteidigung des EMA50 um knapp 45 % nach oben. Dass hier eine Abkühlung verdient wäre ist gewiss. In den letzten Wochen durchlebt der Anteilsschein eine Konsolidierung, doch so richtig korrigiert wird bisher nicht. Mit den Verlusten in dieser Woche jedoch erfolgt ein erneuter Rücklauf am Widerstandsbereich bei ≈18,50 EUR. Jetzt fehlt nur noch ein Sprung und das Verkaufssignal steht.

Sell-Trigger klar definiert

Stützend auf der Unterseite verläuft der kurzfristige Support bei 17,24 EUR sowie der EMA50 knapp darunter. Wird dieser kumulationstechnische Bereich geknackt, wären weitere Gewinnmitnahmen und ein Rücklauf auf die Unterstützung an der 16 EUR-Marke wahrscheinlich. Darüber hinaus wäre eine größere Korrektur unter 15,95 EUR möglich, allerdings ist derzeit noch fraglich, ob Anleger auf der Longseite solch eine Verlustserie zulassen würden. Unterstützend für eine einsetzende Rückwärtsbewegung wirkt die bärische Divergenz im RSI seit März. Möchte man nun auf einen Short eingehen, so sollte man einen Rutsch unter 17,24 EUR abwarten, am besten per Tagesschlusskurs. Folgend könnte mit einer engen Absicherung auf einen Rücksetzer spekuliert werden.

Bleiben die Abgaben allerdings aus und die Papiere steigen über 18,61 EUR an, dürften 20 EUR als nächsten Ziel fungieren.

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ProSiebenSat.1 - Aktie

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