Anleger deutscher Medienunternehmen wie RTL oder ProsiebenSat.1 hatten im Jahr 2018 keine Freude, es dominierten hartnäckige Abwärtstrends. Die Erholung Anfang 2019 weckte erste Hoffnungen, welche jetzt zu schwinden drohen. Bei ProsiebenSat.1 lässt sich jetzt ein interessantes Tradingsetup ableiten.

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Die dreiwellige Erholung im Januar endete am Widerstandsbereich aus Novembertief und EMA50. Erneut zeigte sich der EMA50 als optimaler Shortpunkt, die Aktie prallt deutlich nach unten hin ab. Dabei wurde die Unterkante einer potenziellen bärischen Flagge gebrochen, womit ein neues Verkaufssignal aktiv sein könnte. Sofern keine schnelle Rückkehr über 15,50 und 16,00 EUR gelingt, bleibt ein weiterer Kursrutsch das Idealszenario. Das rechnerische Ziel der Flagge liegt bei 13,10, darunter bilden die Preisbereiche bei 12,00 - 12,10 und 10,00 - 10,20 EUR die nächsten mittelfristigen Unterstützungszonen.

Nach oben hin würde ein Anstieg über 16,00 EUR per Tagesschluss einen neuen Anlauf auf den Widerstandsbereich bei 16,64 - 17,12 EUR ermöglichen. Darüber hellt sich das kurzfristige Chartbild auf. Bei 18,46 EUR liegt dann die Unterkante des offenen Gaps aus dem November als nächste Hürde. Erst oberhalb von 18,50 EUR entstehen größere Kaufsignale.

Wie könnten Trader jetzt vorgehen?

Shortpositionierungen wären jetzt nach der Flaggenauflösung und dem heutigen bärischen Pullback direkt attraktiv. Tradingziele für Gewinnmitnahmen liegen bei 1 3,10 und darunter 12,00 - 12,10 und optional 10,00 - 10,20 EUR. Absicherungen erscheinen sinnvoll oberhalb von 16,00 (oder mittelfristig 17,25 EUR) auf Tagesschlusskursbasis.

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ProsiebenSat1 Aktie