Die Käufer kommen einfach nicht zurück. Während sich die deutschen Indizes in den vergangenen Wochen immer weiter nach oben schoben, kommt die ProsiebenSat.1-Aktie einfach nicht vom Fleck. Im Gegenteil, sie hat immer wieder neue Zwischentiefs im Zuge der seit Juni laufenden Konsolidierung markiert. Diese relative Schwäche ist zumindest ein Warnsignal, viel mehr jedoch auch nicht. Mit Spannung werden die morgigen Zahlen erwartet. Es lässt sich ein relativ klares Trading-Setup ableiten, was auf Grund des Risikos eines Kurssprungs morgen nur etwas für hartgesottene Event-Trader ist.

Riskante Shortchance

Auf Grund der kurzfristigen Schwäche bleiben Shorttrades die attraktivere Variante. Ein Einstieg im Vorfeld der Bekanntgabe der Quartalszahlen ist jedoch immer mit einem hohen Risiko verbunden. Diesem könnte mit einer viel kleineren Positionsgröße als üblich oder im Falle einer Umsetzung per Short-KO-Zertifikat mit einer engen KO-Schwelle und somit einem kalkulierten Knockout-Ereignis entgegengewirkt werden, um das Verlustrisiko zu minimieren.

Im charttechnischen Idealszenario kippt die Aktie nach wiederholtem Scheitern am Widerstandsbereich bei 10,10 - 10,20 EUR deutlich nach unten und rutscht bis 8,25 - 8,43 oder sogar 7,50 EUR zurück.

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Absicherungen könnten z.B. oberhalb von 10,27 (oder ggf. 10,50 EUR) platziert werden, je nach Anlagehorizont und Risikoprofil. Gelingt der Aktie mit einem guten Quartalsbericht eine nachhaltige Rückkehr über 10,50 und 11,06 EUR, könnte eine neue Aufwärtswelle bis 12,20 oder 12,60 - 12,80 EUR eingeleitet werden.

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