Chart1: Seit November 2017 korrigiert diese hochkapitalisierte koreanische Technologieaktie. Erst in einem bärischen SKS Trendwendemuster, das im Oktober 2018 regelkonform nach unten aufgelöst wurde, dann in einem inversen SKS Bodenmuster. Bei 47.686 KRW (koreanischen Won) liegt die Nackenlinie dieser charttechnischen Bodenformation im Markt. Diese Preismarke stellt die entscheidende Hürde nach oben dar. Sie entscheidet darüber, ob ein mittel- bis langfristiges Kaufsignal entstehen kann.

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Steigt Samsung auf Wochenschlusskursbasis überzeugend über 47.700 KRW an, generiert dies ein größeres Kaufsignal mit Ziel 65.146 KRW.

Chart2: In dieser feineren Auflösung ist ein wichtiges Etappenziel bei 51.672 KRW gekennzeichnet.

Derzeit belastet ein Thema den koreanischen Chipsektor.

Es gibt massive Spannungen zwischen Südkorea und Japan. Hintergrund sind Entschädigungsforderungen Südkoreas gegenüber Japan wegen der Zwangsprostitution koreanischer Frauen während des zweiten Weltkriegs. Der Spiegel hat dem Thema einen ausführlichen Artikel gewidmet.

Zwangsprostituierte im Zweiten Weltkrieg - Bis zum letzten Atemzug

Japan hat sich bei Süd-Korea und China niemals richtig für die während des zweiten Weltkriegs begangener Kriegsverbrechen entschuldigt. Es kam immer nur ein Herumgedruckse, garniert mit zynischen, verhöhnenden Sprüchen aus dem rechten Lager der japanischen Politik zustande. Während Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg eine aktive Versöhnungspolitik betrieben hat, gab es das in Ostasien nicht. Während Europa seit dem zweiten Weltkrieg zusammenwächst, driftet Ostasien auseinander.

Shinzō Abe nutzt den Konflikt mit Korea nun im Wahlkampf, um sich und seine Partei zu profilieren. Der Export bestimmter für die Hightech-Chipindustrie erforderlicher Chemikalien nach Korea wurde eingeschränkt, was erhebliche Auswirkungen auf die koreanische Chipindustrie haben soll.

Das betrifft auch Samsung. Insofern gilt es die Nachrichten und die Aktie sorgfältig zu beobachten. Es würde mich wundern, wenn Samsung nach oben ausbrechen kann, noch während dieser Handelsstreit vor sich hinschwelt. Dennoch gilt rein charttechnisch die prozyklische Bedingung: Steigt Samsung auf Wochenschlusskursbasis überzeugend über 47.700 KRW an, generiert dies ein größeres Kaufsignal mit Ziel 65.146 KRW.

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Die Aktie von Samsung wird ähnlich wie beispielsweise eine Nokia oder BHP Billiton u.a. auch an deutschen Börsen mit hohem Volumen gehandelt. Insofern ist eine Auswertung der in € notierenden Aktie möglich.

REMINDER: "Steigt der Aktienkurs auf Wochenschlusskursbasis überzeugend über 930 EUR an, generiert dies ein Kaufsignal mit Zielen von 1.100 und 1.250 EUR."

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