• Dow Jones - Kürzel: DJIA - ISIN: US2605661048
    Börse: NYSE / Kursstand: 27.783,04 $
  • S&P 500 - Kürzel: S500 - ISIN: US78378X1072
    Börse: JFD Bank / Kursstand: 3.113,87 Pkt
  • Nasdaq-100 - Kürzel: ND100 - ISIN: US6311011026
    Börse: NASDAQ / Kursstand: 8.309,26 Pkt

Anleger sollten sich darauf vorbereiten, dass das so bis zur US Präsidentschaftswahl weitergehen könnte. Wenn der Deal dann wieder mal nicht kommt, ruft er nach der US Notenbank FED, sie solle Leitzinsen senken. Der US Markt ist deshalb so stark, weil Trump immer wieder Hoffnung auf einen Deal aufbaut und weil die US Notenbank eine lockere Geldpolitik fährt. Der US Markt ist nicht so stark, weil Trump mit seinen Strafzöllen schon etwas erreicht hat! China hat auch nicht, wie von ihm behauptet, in großem Maße US Agrarprodukte gekauft.

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Wenn er einen Deal mit China hinbekommt, wird er als ein US Präsident in die Geschichte eingehen, der wirklich etwas Großes erreicht hat. Wenn der Deal nicht kommt, wird er als Schwätzer und Hasardeur in die Geschichte eingehen. So nahe liegen diese beiden konträren Ergebnisse beeinander. Bislang hat er keinen Tradedeal, auch keinen Phase1 Tradedeal, erreicht. Der Clou ist der: Je weniger Erfolg er mit seinen Handelskriegen gegen alle möglichen Länder hat, desto mehr muss die US Notenbank einspringen und pumpt den Markt hoch. Das Anreizsystem ist eigentlich ein Joke.

Lest dazu meinen Leitkommentar vom 08. Mai 2019:

Wenn sich Trump mit einem Deal gegen China durchsetzen sollte, müßte sich auch Europa dafür bedanken

Bisher hat er nur erreicht, dass China im Hintergrund umstellt. Gestern wurde bekannt, dass Huawei Smartphones ohne US Komponenten herstelle. Das Huawei Mate 30 enthalte keine US Chips mehr. Heute schreibt ein China-Staatsmedium, dass Trump doch die Strafzölle am 15. Dezember einführen solle. Man habe sich längst darauf vorbereitet.