• S&T AG - Kürzel: SANT - ISIN: AT0000A0E9W5
    Börse: XETRA / Kursstand: 16,790 €

Wie derzeitig bei jedem Unternehmen kann auch S&T keine zuverlässige Prognose für 2020 abgeben. Was jedoch der Konzern gibt, ist eine Bestätigung seiner Mittelfristziele bis 2023. Ein Hoffnungsschimmer, welchen Anleger mit einem Kursplus von über 6 % belohnen. Solch ein Tagesgewinn war auch mehr als nötig, denn das Wertpapier aus dem TecDAX wurde durch den Coronacrash einer Rasur unterzogen. Konnte noch in der letzten Analyse Mitte Februar davon ausgegangen werden, dass hier weiter durchgestartet wird, so wurde dieses Vorhaben spätestens mit den Abverkäufen an den Märkten verhindert. Es folgte eine deftige Verkaufswelle in der der Anteilsschein um 50 % nach unten korrigierte. Zeit für eine Gegenbewegung?

Konter der Bullen oder Verschnaufpause der Bären?

Durch diese Abwärtsbewegungen wurden sämtliche Unterstützungen überrannt, inklusier beider EMA's (50er und 200er). In den letzten beiden Wochen konnte sich nun erstmals etwas stabilisiert werden und einen Gegenbewegung eingeläutet werden. Ob jedoch dieser Rebound wirklich nachhaltig ist, muss angezweifelt werden. Sicher ist einen technische Reaktion. Was auch technisch etwas optimistischer stimmen lassen würde, wäre zunächst eine Rückeroberun des EMA200 und des 17 EUR-Levels. Allerdings ist auch noch hier die Zukunft ungewiss. Erst ab Kursen über 20 EUR würde das Chartbild wieder eindeutig bullisch geprägt sein und ein Gap-Close bei 24,32 EUR wäre möglich. Unter 20 EUR jedoch ist der Wert weiterhin von den Verkäufern geprägt und jede Erholung könnte wieder abverkauft werden. Das nächste Ziel auf bärischer Seite ist 10,65 EUR.

Ergebnis: Wer short agieren möchte, könnte Anstiege wie die aktuellen nutzen, um auf eine sich weiter vollziehende Abwärtsbewegung zu spekulieren. Erst ab 20 EUR kann wieder mit ruhigem Gewissen auf der Longseite agiert werden.

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S&T-Aktie

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