Unter der Headline „Risikofreudige Anleger greifen jetzt zu“ stand die Steinhoff-Aktie Mitte Oktober zuletzt auf dem Prüfstand. Damals präsentierte sich nach einem starken Kursverfall und dem Ausbruch unter die Unterstützung bei 4,25 EUR der zaghafte Versuch eines Bodens. Im Rahmen dessen gab es kurzfristige Kaufsignale, die im Idealfall genutzt werden sollten, um den Widerstandsbereich bei 4,25 EUR noch einmal anzulaufen. Dort lag die mittelfristig entscheidende Hürde, deren Überwinden einen größeren Boden bedeutet hätte.

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Die Steinhoff-Aktie ist jedoch ein schönes Beispiel dafür, wie schwierig es ist, Aktien, die sich deutlich schwächer als der Gesamtmarkt präsentieren, long zu handeln. Wenn die Muster laufen, hat man ein extrem gutes CRV mit einem sehr guten Einstiegspreis (gemessen am dann über Wochen laufenden Trend). Diesen Pluspunkte erkauft sich der antizyklisch orientierte Trader aber mit verminderten Wahrscheinlichkeiten. So hat es dann auch bei diesem Versuch nicht lange gedauert, um zu erkennen, dass die kurzfristigen Kaufsignale nicht funktionieren. Man war zwar bis vor einigen Tagen noch um Stabilisierung bemüht, am Ende aber mussten Anleger neue Tiefs hinnehmen. Damit ist sowohl der mittelfristige als auch kurzfristige Trend wieder abwärts gerichtet. Im Zuge dessen könnten weitere Verluste auf drei Euro oder gar darunter folgen. Zudem sehen sich Käufer jetzt im Bereich von 3,5 EUR-3,65 EUR ersten Widerständen gegenüber.

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Steinhoff Internatl Hldgs N.V.

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