Mit einem massiven Rallyschub im November sprang die Aktie an das Allzeithoch aus dem Februar 2020. Alles sah gut aus für die Bullen, noch im Dezember erfolgte der Ausbruch über die Allzeithochs. Das Ganze entpuppte sich jedoch als Bullenfalle, unter größerem Verkaufsdruck wurde die Aktie zum Start des neuen Jahres nach unten gedrückt. Am Support bei 71,70 EUR schien eine Stabilisierung zu gelingen, jetzt wird dieser Unterstützungsbereich jedoch durchbrochen. Es entsteht ein kleines Verkaufssignal, mit dem sich auch das mittelfristige Bild leicht eintrüben könnte. Bemerkenswerte Fahrt nach unten nahm die Aktie von Ströer am 18.2. auf, als das Manager Magazin einen sehr kritischen Bericht veröffentlichte mit dem wenig schmeichelhaften Titel "Die fiesen Tricks der Werbefirma Ströer".

Ab jetzt vorsichtig sein

Die Aktie ist mit dem Rückfall unter 71,50 - 72,00 EUR kurzfristig angeschlagen und nicht mehr attraktiv für Longpositionierungen.Erst bei einer nachhaltigen Rückkehr über 73,60 EUR erhöhen sich die Chancen auf steigende Kurse zum alten und neuen Allzeithoch wieder deutlich.

So lange der Wert aber unterhalb von 71,50 - 72,00 EUR notiert, wäre er anfällig für weiter fallende Notierungen bis 64 - 65 und darunter ggf. 59,70 EUR. Erholungen an das Ausbruchslevel bei 71,50 - 72,00 EUR könnten zum Ausstieg bzw. zur Shortpositionierungen interessant werden.

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Ströer

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