Die Teamviewer-Aktie gilt als einer der "Coronaprofiteure", wie sich unschwer am Chartverlauf der Aktie erkennen lässt. Der Sell-Off trieb die Kurse zwar bis auf den Tiefpunkt bei 22,30 EUR, doch von hieraus konnte sich imposant erholt werden. Bei 54,86 EUR wurde das Rekordhoch gefunden. Nach diesem Rallyhöhepunkt setzte eine Konsolidierungsphase ein, welche sich nun zur Korrektur wandelt. Währenddessen wurde eine SKS-Formation ausgebildet, welche gegenwärtig shortorientierte Anleger endgültig zurück aufs Börsenparkett bringen könnte. Doch die Käufer haben noch eine letzte Chance.

Zwei Supports als möglicher Rettungsanker

Prinzipiell gestaltet sich aktuelle Chartkonstellation so: Während der letzten Monate wurde eine Schulter-Kopf-Schulter-Formation ausgebildet, welche heute endgültig aktiviert wurde. Damit entsteht ein Verkaufssignal. Das Projektionsziel befindet sich bei 31,27 EUR. So der Stand.

Doch direkt am gegenwärtigen Kursstand verläuft der EMA200, welcher seine Wirkung als Support entfalten könnte. Tut er dies jedoch nicht, so liegt der nächste Support bei 37,20 EUR. Würde jedoch auch diese Unterstützung seitens der Käufer nicht wahrgenommen werden, so wäre der Abstieg beschlossene Sache und die SKS könnte ihre volles Potenzial entfalten. Die Käufer haben also nur eine Möglichkeit: Entweder sie leiten bald einen Gegenangriff ein oder die Aktie droht von den Bären übernommen zu werden. Jedoch darf dieser Konter nicht nur kleinlich ausfallen, sondern müsste Kurse bei 46,91 EUR erreichen um die bärische Gefahr komplett zu bannen.

Fazit: Aktuell steht es nicht gut um die Teamviewer-Aktie. Eine bärische Formation wurde aktiviert und von den Käufern fehlt jede Spur. Deshalb sind fallende Kurse zu präferieren. Bei den genannten Supports könnte, bzw. sollte es aus Käufersicht zu einer Gegenwehr kommen, ansonsten würde ein regelrechter Absturz drohen.

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TEAMVIEWER - Aktie

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