Seit November geht es wieder leicht nach oben, großes Kaufinteresse blieb aber trotz eines zweiten Lockdowns und vieler Arbeitnehmern im Homeoffice aus. Nur schwerfällig scheint sich das Papier von der großen Abwärtskorrektur im dritten Quartal 2020 zu erholen. Nun steht der Wert wieder an einem charttechnisch entscheidenden Preisbereich, wo die Weichen für die kommenden Wochen und Monate gestellt werden könnten. Es stellt sich die Frage, ob der Underperformer nochmals in die Gänge kommt oder lieber in stärkere Aktien umgeschichtet werden sollte. Das potenzielles Trading-Setup ist gesteckt.

Neuer Versuch der Bullen

Im Chart ist eine inverse SKS Bodenformation zu erkennen. Die Nackenlinie liegt bei rund 46,17 EUR. Ein erster Ausbruchsversuch nach oben hin scheiterte am 9. Februar. Jetzt läuft der nächste Versuch der Bullen, womit die Wahrscheinlichkeit auf ein Kaufsignal steigt.

Klettert die Aktie intraday und per Tagesschlusskurs über 46,17 - 46,50 EUR, könnten Longpositionierungen attraktiv werden. Das erste Rallyziel wäre das Allzeithoch bei 54,86 EUR. Darüber hinaus wäre Platz bis 60 und 65 - 67 EUR.

Absicherungen könnten anschließend entweder aggressiv unterhalb von 44,60 oder 43,30 EUR auf Tagesschlusskursbasis gesetzt werden. Ein erneuter Fehlausbruch nach oben könnte eine weitere Korrektursequenz nach sich ziehen. Erst unterhalb von 14,90 EUR müsste aber mit tiefen Kursrücksetzern in Richtung 37,00 - 37,20 oder sogar 33,00 - 33,15 EUR gerechnet werden.

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TEAMVIEWER AG INH O.N.

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