• ThyssenKrupp AG - Kürzel: TKA - ISIN: DE0007500001
    Börse: XETRA / Kursstand: 10,640 €

ThyssenKrupp bleibt eine „heiße“ Aktie, auch wenn sich der Kursverlauf in den letzten Tagen etwas beruhigt hat. Die Gerüchte um eine "Deutsche Stahl AG" (Zusammenschluss mit Klöckner und Salzgitter), der Einspruch gegen das Verbot der Fusion des Stahlbereichs mit Tata Steel und der mögliche Börsengang der Aufzugsparte sorgen für viele Gerüchte und Spekulationen.

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Die Aktie profitiert aber bisher in Summe von den Gerüchten nicht, sieht man von zwischenzeitlichen Zuckungen nach oben ab. Sie befindet sich in einer langfristigen Abwärtsbewegung. Innerhalb dieser Bewegung setzte die Aktie mehrmals auf der Unterstützungszone zwischen 11,71 und 11,45 EUR auf. Von März bis Anfang August 2019 lief die Aktie fast ein halbes Jahr auf dieser Zone seitwärts. Anfang August kam es aber zum Bruch dieser Zone. Anschließend fiel der Wert auf 9,25 EUR zurück, ehe es zu einer Erholung kam. Seit einigen Tagen notiert ThyssenKrupp knapp unter dem Widerstandsbereich um 11,00 EUR.

Droht eine weitere Verkaufswelle?

Im ganz kurzfristigen Bereich dürfte sich ThyssenKrupp in einer Topbildung befinden. Anschließend sollte es zu einer neuen Verkaufswelle kommen.

Dabei könnte die Aktie zunächst auf 7,91 EUR und später auf 6,85 EUR abfallen. Bei 6,85 EUR liegt das Tief aus dem Jahr 2003. Alleine die Tatsache, dass das 2003er-Tief wieder in der charttechnischen Diskussion ist, zeigt, wie dramatisch schlecht sich ThyssenKrupp entwickelt hat.

Das zeigt auch die Gewinnentwicklung. Bis 2008 zeigte der Gewinntrend stark nach oben. Seit der Finanzkrise macht das Unternehmen selbst in guten Jahren kaum Gewinn. ThyssenKrupp erzielte zwar in 5 Jahren seit der Finanzkrise einen Gewinn. Dieser summiert sich auf 2,92 EUR je Aktie. Aber im Zeitraum 2006-2008 erzielte ThyssenKrupp in jedem Jahr einen höheren Gewinn als in diesen 5 Jahren zusammen.

Damit sich das Chartbild wieder aufhellt, müsste die Aktie über 11,71 EUR zurückkehren. Eine langfristige Trendwende wäre dann zwar immer noch nicht gegeben, aber zumindest würde der Verkaufsdruck der letzten Wochen abgemildert werden.

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ThyssenKrupp

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