• S&P 500 - Kürzel: S500 - ISIN: US78378X1072
    Börse: JFD Bank / Kursstand: 2.870,61 Pkt
  • Nasdaq-100 - Kürzel: ND100 - ISIN: US6311011026
    Börse: NASDAQ / Kursstand: 7.423,62 Pkt
  • Dow Jones - Kürzel: DJIA - ISIN: US2605661048
    Börse: NYSE / Kursstand: 25.908,23 Pkt
  • WTI Öl - Kürzel: WTI - ISIN: XC0007924514
    Börse: Forex Capital Markets / Kursstand: 67,875 $/Barrel

US-Indizes beendeten die Woche trotz erneuter Eskalation im Handelskonflikt nur mit moderaten Verlusten (S&P 500 -0,22 %, Dow Jones -0,31 %, Nasdaq 100 -0,31 %).

Apple brach im späten Handel deutlich weg, nachdem CNBC meldete, dass die Produktpalette des Unternehmens unter den zuletzt in Aussicht gestellten Zöllen leiden würde.

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Schocker des Tages war wie bereits angeklungen die Ankündigung von US-Präsident Trump, dass die vorgeschlagenen Strafzölle auf chinesische Waren im Wert von 200 Milliarden Dollar in einer weiteren Tranche um 267 Milliarden aufgestockt werden könnten. Im schlechtesten Fall würden damit dann Produkte im Wert von 517 Milliarden Dollar (50 Mrd + 200 Mrd + 267 Mrd) bestraft.

Aus Sicht von Trump macht die Eskalation Sinn, denn in China geht mittlerweile das Gespenst eines Kollaps in Soviet-Manier um, und die volatile Skrupellosigkeit des US-Präsidenten sorgt bei den in langen Linien denkenden Chinesen immer stärker für Verwirrung.

Der US-Arbeitsmarktbericht zeugte derweil von einem unerwartet solidem Beschäftigungsaufbau im August um 201.000 Stellen.

Besonders überraschend war der signifikante Anstieg der durchschnittlichen Stundenlöhne um 0,4 Prozent im Vergleich zum Vormonat, obwohl Ökonomen zuvor nur ein Plus von 0,3 Prozent erwartet hatten.

Für die arbeitende Bevölkerung und die Realwirtschaft ist diese Entwicklung sehr erfreulich, aber Börsianer müssen damit leider weiterhin mit einer restriktivere Fed - und höchstwahrscheinlich zwei weiteren Zinsschritten im laufenden Jahr - vorlieb nehmen.

Die Wirtschaftsdaten der abgelaufenen Woche waren sehr gut und zogen den Nowcast-Tracker der New York Fed, der zuletzt unter einem sommerlichen Durchhänger gelitten hatte, wieder nach oben. Vor allem der ISM-Index war dafür verantwortlich, dass das Modell für das dritte Quartal jetzt ein Wachstum von 2,23 Prozent veranschlagt, nachdem es zuletzt unter der Zwei-Prozent-Marke dümpelte.

Der strukturell akkuratere GDPNow-Tracker der Atlanta Fed sieht sogar ein Wachstum von 4,4 Prozent.