• S&P 500 - Kürzel: S500 - ISIN: US78378X1072
    Börse: Commerzbank CFD / Kursstand: 2.766,18 Pkt
  • Nasdaq-100 - Kürzel: ND100 - ISIN: US6311011026
    Börse: NASDAQ / Kursstand: 7.158,37 Pkt
  • Dow Jones Industrial Average - Kürzel: DJIA - ISIN: US2605661048
    Börse: NYSE / Kursstand: 25.330,83 Pkt
  • WTI Öl - Kürzel: WTI - ISIN: XC0007924514
    Börse: Commerzbank CFD / Kursstand: 71,555 $/Barrel

Die US-Märkte beendeten heute nicht nur ihren Abverkauf, sondern gingen gleichzeitig in die Offensive über. S&P 500 (+1,42 %), Dow Jones (+1,15 %) und Nadaq 100 (+2,77 %) konnten mit deutlichen Gewinne ihre 200-Tages-Linie zurückerobern und ließen dabei keinen Sektor zurück.

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In den USA haben gleich drei Großbanken die “Earnings Season” angekickt. Während Citigroup (+2,11 %) und JPMorgan (-1,09 %) die Gewinnerwartungen je Aktie übertreffen konnten, verfehlte Wells Fargo ($1,32 %) die Konsensschätzungen sowohl für die Top- als auf die Bottom-Line.

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Per Konferenzschalte äußerte sich JPMorgan sehr optimistisch bezüglich der US-Wirtschaft, allerdings sehe man globale Risiken aufziehen. Für einen Zinsschritt im Dezember seien alle Voraussetzungen gegeben, die Zinskurve bereite keine Probleme.

Die Importpreise sind im September im Vergleich zum Vormonat um 0,5 Prozent gestiegen, nachdem im August noch ein Minus von 0,6 Prozent registriert wurde. Der unerwartet starke Anstieg - Ökonomen hatten nur mit plus 0,3 Prozent gerechnet - ist aber vor allem auf den 3,8-Prozent-Preissprung bei Treibstoffen zurückzuführen, was darauf schließen lässt, dass die Kerninflation von dem Datenpunkt mehr oder weniger unbeeinflusst bleibt.

Das von Universität Michigan gemessene Verbrauchervertrauen lag etwas unter den Erwartungen und kam im Oktober zum Vormonat um rund einen Punkt auf 99 Zähler zurück. Das Konsumklima liegt damit über dem bisherigen Jahresdurchschnitt, allerdings wurde der Rutsch an den Märkten kaum erfasst.

Insgesamt hat sich die messbare Situation in den USA in der letzten Woche kaum verändert. Der Nowcast-Tracker der NY Fed für das dritte Quartal sank minimal auf 2,25 Prozent, das GDPNow-Modell der Atlanta Fed stieg um 0,1 Punkte auf 4,2 Prozent. Für das vierte Quartal veranschlagt die New York Fed jetzt 2,77 Prozent nach zuvor 2,80 Prozent.

Am Montag werden die Bank of America und JB Hunt ihre Quartalszahlen veröffentlichen.