• Dow Jones - Kürzel: DJIA - ISIN: US2605661048
    Börse: NYSE / Kursstand: 25.998,09 $
  • S&P 500 - Kürzel: S500 - ISIN: US78378X1072
    Börse: Commerzbank CFD / Kursstand: 2.877,39 Pkt
  • Nasdaq-100 - Kürzel: ND100 - ISIN: US6311011026
    Börse: NASDAQ / Kursstand: 7.502,88 Pkt

Es rappelt im Karton und das gewaltig. Bedanken können sich die US-Börsianer vorrangig bei ihrem Präsidenen, Donald Trump. Denn SEINE Verschärfung im Handelskrieg war es und nichts anderes, was den jüngsten Abwärtsimpuls an den Börsen weltweit direkt ausgelöst hat. Nun kann man argumentieren, dass die US-Wirtschaft bereits seit geraumer Zeit nicht mehr auf Hochtouren läuft. Das ist zweifelsohne richtig. Die Hoffnung auf ein doch noch versöhnliches Ende im Zollkonflikt und natürlich zuletzt auch auf eine weitere Geldschwemme der Notenbanken war es aber, die die Kurse in diesem Jahr nach oben getrieben hat.

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Ein Ende im Zollkrieg wird es so schnell nicht geben, da die Chinesen, wie von mir erwartet, Trumps Angriffe bislang parieren. Sollte sich auch die Fed auf der Zinsfront eher zurückhalten in den nächsten Monaten, könnte es so richtig krachen am Markt und die Aufwärtsbewegungen 2019 rückabgewickelt werden.

Die Sektorenliste zeigt klar an, wie die Institutionellen derzeit ticken. Rein in Edelmetalle und Minenaktien. Auf den Plätzen 2 bis 4 verlieren Versorger, Telekommunikation und Pharma, alle drei defensive Branchen, heute am wenigsten.

Aus den Depots geschmissen werden dagegen Highvola-Bereiche wie Hardware, Halbleiter und Banken. Alleine die Apple-Aktie mit einem Minus von 4 % reißt den Hardware-Branchenindex nach unten.

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Der Dow Jones unterbietet intraday den nächsten Support bei 25.957 Punkten und hat sich bis auf wenige Punkte bereits dem EMA200 angenähert. Dieser könnte bei 25.840 Punkten für Support sorgen. Ein Zwischenhoch vom Mai fällt wiederum mit dem 61,8 %-Fibonacci-Retracement der Aufwärtsstrecke Juni bis Juli zusammen und notiert bei 25.718 Punkten. Dort liegt das nächste Ziel, sollten 25.840 Punkte ignoriert werden.

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Dow-Jones-Chartanalyse

Der Nasdaq 100 hält den Support bei 7.454 Punkten bislang. Darunter warten die nächsten Unterstützungen bei 7.405 und in Form des EMA200 bei 7.369 Punkten. Der EMA fällt damit fast mit dem 61,8 %-Fibonacci-Retracement bei 7.353 Punkten zusammen, weshalb man den Bereich 7.370 bis 7.350 Punkte als antizyklischer Reboundtrader in jedem Fall auf dem Schirm haben sollte.

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Nasdaq-100-Chartanalyse

Der S&P 500 nähert sich ebenfalls mit großen Schritten einem wichtigen Ziel. Dieses kann bei 2.840 Punkten veranschlagt werden, wo sich das 61,8 %-Fibonacci-Retracement des letzten Anstiegs und der EMA200 zu einem Kreuzsupport treffen. Sollte auch diese Marke wider Erwarten nicht halten, könnte der S&P 500 seinen Sell-off direkt an das Junitief bei 2.728 Punkten fortsetzen.

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S&P-500-Chartanalyse

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