• S&P 500 - Kürzel: S500 - ISIN: US78378X1072
    Börse: Commerzbank CFD / Kursstand: 2.766,44 Pkt
  • Nasdaq-100 - Kürzel: ND100 - ISIN: US6311011026
    Börse: NASDAQ / Kursstand: 7.106,71 Pkt
  • Dow Jones Industrial Average - Kürzel: DJIA - ISIN: US2605661048
    Börse: NYSE / Kursstand: 25.437,77 Pkt
  • WTI Öl - Kürzel: WTI - ISIN: XC0007924514
    Börse: Commerzbank CFD / Kursstand: 69,495 $/Barrel

US-Aktien gingen nach einem miserablen Donnerstag mit Aufschlägen in den Handel. Hilfreich waren dabei vor allem die Liquiditätsmaßnahmen, die das chinesische “Plunge Protection Team” auf den Weg brachte um den dramatischen Abverkauf der chinesischen Märkte zu stoppen, aber am Ende des Tages sprang nicht mehr viel dabei rüber: S&P 500 -0,04 Prozent, Dow Jones +0,26 Prozent und Nasdaq 100 -0,12 Prozent.

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Einziger US-Datenpunkt von Bedeutung waren heute die Existing Home Sales, die im September bei 5,15 Millionen Einheiten lagen und damit die Prognose von 5,3 Millionen klar verfehlten.

Zwei Dinge sind dabei ausschlaggebend: Erstens steigen liegen die Preissteigerungen (im Mittel plus 4,2 Prozent zum Vorjahr) nach wie vor über dem Gehaltswachstum, zweitens nahm der Bestand im September zum Vormonat von 1,91 auf 1,88 Millionen leicht ab und zeugt weiterhin von mangelndem Angebot.

Hinzu kommt, dass Immobilien relativ zum Aktienmarkt mittlerweile deutlich höhere Zinsen verkraften müssen, wie der beigefügte Chart zeigt.

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Insgesamt war die abgelaufene Woche aus Sicht der wirtschaftlichen Fundamentaldaten eher leicht negativ zu werten: Der Nowcast-Tracker der NY Fed sank von 2,25 auf 2,13 Prozent, das GDPNow-Modell der Atlanta Fed kühlte sich von vier auf 3,9 Prozent ab.

Beide Glaskugeln wurden hauptsächlich von den am Montag veröffentlichten Retail Sales belastet, die im September nur um 0,1 anstatt der erhofften 0,7 Prozent expandieren konnten. Bei dem schwankungsanfälligen Datenpunkt ist allerdings höchste Vorsicht angebracht, denn unter anderem hat Hurrikan Florence die Geschäfte von Restaurants (-1,8 Prozent) und Kaufhäusern (-0,8 Prozent) massiv gestört.

Nach wie vor zeichnet sich weiterhin das Bild einer stark boomenden US-Wirtschaft, welches zusammen mit dem sich bald wieder öffnenden Buyback-Fenster eher für steigende Kurse sprechen würde.