Es wird interessant sein, zu beobachten, wie sich die aktuell doch deutlich auseinander entwickelnde Situation innerhalb der Leitindizes auflösen wird. Im deutschen bzw. europäischen Markt gibt es eine kleine Konsolidierung, die dynamische Erholungsbewegung ist bereits wieder zum Erliegen gekommen. Das ganze verläuft im Bereich der wichtigen gleitenden 200 Tage Durchschnitte, welche von unten her erreicht wurden. Im Gegenzug schafft es der US Markt nahezu täglich auf neue Hochs, auch der japanische Markt ist stark nach oben ausgebrochen. Sehen wir nun eine Konsolidierung der US Börsen, könnte dies die Erholung der europäischen Börsen bereits erheblich unter Druck setzen. Es besteht die Gefahr, dass die bisher gezeigte Underperformance dann nicht plötzlich zu einer Outperformance wird. Alternativ, und das ist durchaus möglich, kann die Unterbrechung des Anstieges an den europäischen Börsen aber auch als bullische Flagge bewertet werden. Diese würde dafür sprechen, dass bald ein weiterer Erholungsschub gelingen kann, welcher die Indizes merklich aufwärts führt. In diesem Fall muss zwar die Dynamik des Anstieges am US Markt nicht zunehmen, die Aufwärtsbewegung sollte dann aber ungefährdet sein. Insofern empfiehlt es sich weiterhin nicht, in die steile Rally des US Marktes hinein zu shorten, auch wenn die Entwicklung kurzfristig bereits klar überkaufte Züge angenommen hat. Gegenbewegungen an den Aktienmärkten sollten in jedem Fall im Zusammenhang mit der Entwicklung der Währungen erfolgen. Insbesondere hier kann natürlich der Blick auf den Yen gelegt werden. Gegenüber dem Euro sind wir nun bald am Hoch der Vorjahre, was zwischenzeitlich zu einem Rücksetzer führen kann. Mehr muss dann aber auch nicht passieren. Die gestartete Ausbruchsbewegung kann angesichts der vorherrschenden Dynamik auch mittelfristig noch weit nach oben führen. Dies bietet im Gegenzug auch für den Nikkei noch einiges an Potenzial. Die leicht aufwärts gerichtete Seitwärtsphase der vergangenen beiden Jahre geht nun wieder in einen steilen und direkten Anstieg über. Rücksetzer, sobald sie denn auftreten, dürften sehr interessante Gelegenheiten auf Sicht der kommenden Monate für neue Positionen darstellen.

Einer dieser Kandidaten kann, vor allem auch wenn man moderat beginnen will, Wal Mart sein. Wal Mart hat den umfassenden Anstieg der Vorjahre seit 2013 innerhalb einer Handelsspanne konsolidiert. Es ging dabei zwischen 80,00 $ und 72,70 $ seitwärts. Zuletzt brachen die Notierungen nun über 80,00 $ nach oben aus und erreichten mit einem Gap Up auch gleich neue Hochs. Damit bietet sich ein neues Kaufsignal, welches auf Sicht der kommenden Monate nach oben führen sollte. Erstes Ziel ist der Bereich 88,20 $, hier könnte die Ausbruchsbewegung nochmals ins Stocken geraten. Im bullischen Idealfall fällt Wal Mart nun bereits nicht mehr deutlicher unter 80,00 $ zurück.

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Innerhalb des Streams im AktienPremiumTrader Guidants Desktops tauchte dann die Frage auf, ob es Dividendentitel gäbe, welche man sich auch auf Sicht von Monaten in das Depot legen könnte. Es wurden dann auch einige davon im Webinar vorgestellt, wobei vor allem der Immobiliensektor ausgelassen wurde. Eine interessante Alternative könnte dann bald Philip Morris darstellen. Wie man auf dem Wochenchart erkennt, läuft seit 2012 eine Konsolidierung einer mehrjährigen starken Rally. Dies könnte bald zu einer Fortsetzung des Anstieges führen. Sobald die bullisch inverse SKS-Formation aufgelöst werden kann, bietet sich ein Kaufsignal bis ca. 110,00 $. Auch etwas kurzfristiger gab es bereits eine bullische Formationslage innerhalb der rechten Schulter der Formation. Vom aktuellen Niveau aus sind somit durchaus bis zu +27 % erreichbar. Hinzu kommt noch eine Dividendenrendite von eben fast 5 %. Diese wirkt einerseits als Risikopuffer, andererseits natürlich als zusätzliche Chance. Es könnte sich also lohnen, die möglichen über 30 % auf Sicht von vielleicht 12-15 Monaten im Auge zu behalten.

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Viele Grüße,

Marko Strehk - Technischer Analyst und Trader bei GodmodeTrader.de


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