Nach mehreren Artikeln zum Thema Aktien mit relativer Stärke und Schwäche fallen mir keine wirklich spannenden Einleitungen mehr ein. Also kommen wir gleich zur Sache! Welche Aktie aus dem DAX könnte bei einem Wiedererstarken des Bullenmarktes hinterherhinken bzw. die Verliererliste im Falle einer bärischen Gesamtmarktentwicklung hinterherhinken? Mit Sicherheit wissen wir dies natürlich nicht, aber es spräche einiges dafür, dass die Aktien, die sich zuletzt schon schwach präsentierten, weiterhin kritisch zu sehen sind.

Ein Blick auf die Performancematrix entlarvt die Flopp-Kandidaten aus dem MDAX schnell. Kurz- als auch mittelfristig angeschlagen wirken auf den ersten Blick Gerry Weber, Dürr, Wacker Chemie und ElringKlinger.

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Gerry Weber kam im Juni sehr stark unter Druck und fiel dabei unter die 27,75iger Unterstützung zurück. Damit bewegt sich die Aktie in einem großen Abwärtstrend, der zuletzt zwar ein wenig an Fahrt verlor, aber immer noch intakt ist. Die Gefahr ist unterhalb von 23,50 Euro latent vorhanden, den Trend mit neuen Tiefs bei 16,85 Euro und darunter fortzusetzen.

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Gerry Weber

Ebenfalls angeschlagen präsentiert sich auch das Chartbild von ElringKlinger. Für diese muss unterhalb von ca. 22 Euro von einem Abwärtstrend ausgegangen werden, so dass Kursverluste bis auf 19 und 18 Euro kurzfristig möglich wären. Eine wirklich markante Unterstützungszone im längerfristigen Bereich ist sogar erst wieder ab 17,15 Euro zu finden.

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Elringklinger

Von den beiden noch offenen Kandidaten soll an dieser Stelle die Dürr Aktie besprochen werden, aber in einem anderen Umfeld als vielleicht gedacht. Technisch ist Dürr ebenfalls in einem Abwärtstrend unterwegs und das nicht zu knapp. Höchst spannend hierbei ist jedoch, dass ein überverkaufter Markt auf eine große Unterstützung bei 66,29 Euro trifft. Entsprechende Stabilisierungsversuche sind gerade auszumachen. Da sich die Aktie innerhalb der Performancematrix nahe dem oberen linken Feld befindet, könnte diese als Turnaroundkandidat in Erwägung gezogen werden (Annahme dahinter: Die Aktien durchlaufen die Performancematrix im Uhrzeigersinn). Unter 64,60 Euro sollte die Aktie dann aber nicht mehr per Tagesschluss zurückfallen.

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Dürr

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