• Xilinx Inc. - Kürzel: XIX - ISIN: US9839191015
    Börse: Nasdaq / Kursstand: 117,920 $

Xilinx hatte ich zuletzt am 30. Mai analysiert. Damals stand die Aktie bei 103,65 USD. Damals hatte ich einen Anstieg an das Allzeithoch bei 141,60 USD für möglich gehalten. Inzwischen kletterte der Chipwert im Hoch immerhin auf 118,40 USD.

Allerdings ist die Dynamik nicht so ausgeprägt, wie ich mir das erhofft hatte. Inzwischen deutet sich nämlich an, dass es sich bei dem Anstieg der letzten Woche um eine bärishe Flagge handelt und nicht um einen neuen Rallyschub. Am Donnerstag und Freitag notierte Xilinx nahe an der oberen Begrenzung dieser Flagge. Zudem näherte sich die Aktie zuletzt dem 50 % Retracement der Abwärtsbewegung ab 24. April bei 119,64 USD stark an.

Ein klares Verkaufssignal liegt bisher nicht vor. Daher könnte man durchaus auch am ursprünglichen Szenario und Ziel festhalten. Allerdings ist der Widerstandsbereich um 118,40-119,64 USD eine beachtliche Hürde, an der die Erholung enden könnte. Ein klares Verkaufssignal ergäbe sich erst mit einem Rückfall unter die untere Begrenzung der Flagge bei aktuell 107,24 USD.

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Für einen Anleger stellt sich nun die Frage, wie geht er mit einem solchen Szenario um. Einerseits liegt noch kein klares Verkaufssignal vor. Andererseits haben sich einige Gefahrenelemente ergeben, die am ursprünglichen Szenario zweifeln lassen. Ein klares Verkaufssignal läge aber so weit weg, dass fast der komplette Gewinn wieder dahin wäre. Und bei einem ungünstigen Verlauf (starke Annäherung an die Verkaufsmarke und Unterschreiten dieser am nächsten Tag mit einem Abwärtsgap) könnte sogar der ganze Gewinn wieder weg sein.

Man könnte als Anleger sich auf den Standpunkt stellen. „Ich bin im Gewinn, es sieht nicht so gut aus wie erhofft. Also nehme ich meinen Gewinn frühzeitig mit.“ Ein solcher Standpunkt hat ohne Zweifel seine Berechtigung.

Wenn man aber die Flexibilität im Depot dafür hat, gibt es aus meiner Sicht eine interessantere Vorgehensweise. Man könnte die Position halbieren. Man nimmt mit der einen Hälfte den Gewinn mit und spekuliert mit der anderen auf die „volle Auszahlung“. Dann hat man selbst im Falle, dass es schiefgeht einen kleinen Gewinn gemacht. Und im Falle, dass es gut geht, also das Allzeithoch erreicht wird, hat man eine guten Gewinn eingefahren.

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