• Soja - ISIN: US12492A1079
    Börse: ARIVA Indikation / Kursstand: 1.333,61 US¢/bu.
  • Mais - ISIN: XC000A0AEZE1
    Börse: ARIVA Indikation / Kursstand: 551,60 US¢/bu.
  • Weizen - ISIN: US12492G1040
    Börse: ARIVA Indikation / Kursstand: 643,03 US¢/bu.

Frankfurt (GodmodeTrader.de) - Heute wird das US-Landwirtschaftsministerium USDA Daten bekannt geben, die potenziell in der Lage sind, den Markt längerfristig zu beeinflussen. Dies sind vor allem die Daten zu den Anbauflächen, wie Commerzbank-Analysten Michaela Helbing-Kuhl in der aktuellen Ausgabe von „TagesInfo Rohstoffe“ schreibt.

Hierbei stünden die Mais- und Sojabohnenflächen im Mittelpunkt des Interesses. Im März habe der Bericht zu den Anbauplänen damit überrascht, dass im Vergleich zu den Schätzungen von Beobachtern die US-Landwirte ihre Mais- und Sojabohnenfläche nur moderat ausdehnen wollten und ein neuer Rekord bei der über beide Produkte addierten Fläche verfehlt worden sei, heißt es weiter.

„Laut Umfragen von Reuters erwarten die Teilnehmer nun, dass eben doch ein neuer Rekord aufgestellt wird. Denn die Flächen beider Produkte dürften stärker ausgedehnt worden sein als in der ersten Märzhälfte geplant, vor allem, weil die Preise danach kräftig anzogen. Inzwischen liegen sie in den meistgehandelten Kontrakten wieder etwa auf dem Niveau von März, bei Sojabohnen sogar darunter“, so Helbing-Kuhl.

Die Aussaat sei inzwischen allerdings beendet. In den Umfragen werde davon ausgegangen, dass 93,8 Millionen Morgen mit Mais und 89 Millionen Morgen mit Sojabohnen bestellt worden seien – deutlich mehr als die im März geplanten 91,1 Millionen bzw. 87,6 Millionen Morgen, neben der Preisentwicklung auch unterstützt von guter Witterung, die einen überdurchschnittlich zügigen Aussaatfortschritt zugelassen habe, heißt es weiter.

„Zusätzliche Fläche könnte durch einen verringerten Anbau, etwa von Sommerweizen, in einigen Regionen kommen, doch ziehen auch pflanzenbauliche Anforderungen hier eine Grenze. Das USDA veröffentlicht heute ebenfalls die Lagerbestände zum Stichtag 1. Juni. Bei Weizen sind diese gleichzeitig die Endbestände der Saison 2020/21. Im Vorjahresvergleich werden bei Mais und Weizen Rückgänge um 17 Prozent, bei Sojabohnen sogar um 43 Prozent erwartet“, so Helbing-Kuhl.

Agrar-Märkte-warten-gespannt-auf-USDA-Daten-Tomke-Hansmann-GodmodeTrader.de-1
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