Paris (GodmodeTrader.de) - Frankreichs Agrarministerium hat eine Revision der Ernteergebnisse 2017 des größten EU-Agrarproduzenten vorgenommen. Diese beruht auf einer jährlichen Abfrage bei Landwirten. Die französische Maisernte wurde um vier Prozent auf 14,3 Millionen Tonnen angehoben, da die Erträge noch besser als gedacht waren, wie die Analysten der Commerzbank im „TagesInfo Rohstoffe“ schreiben.

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    Dagegen habe das Agrarministerium die Weichweizenernte nach unten angepasst – zum dritten Mal in Folge. Im Oktober sei die Weizenernte mit 37,9 Millionen Tonnen angegeben worden, inzwischen nur noch mit 36,6 Millionen Tonnen. Dies sei aber immer noch 33 Prozent mehr als die sehr schlechte Ernte 2016. Auch hinsichtlich der Flächen zur Ernte 2018 mache das Ministerium neue Angaben. Demnach sei die Weichweizenfläche marginal ausgedehnt worden, heißt es weiter.

    „Die Rapsfläche wurde sogar um 6,7 Prozent vergrößert, da die Preisentwicklung bis zur Aussaat recht vorteilhaft verlaufen war. In Deutschland, dem zweitgrößten Agrarproduzenten der EU, wurde nach Angaben des Statistischen Bundesamts dagegen die Winterweizenfläche zur Ernte 2018 um 4,7 Prozent reduziert, da vor allem im Norden die Aussaat von massivem Regen behindert wurde. Auch die Winterrapsfläche ist in Deutschland 2,6 Prozent kleiner als im Vorjahr“, so die Commerzbank-Analysten.