• Akasol AG - ISIN: DE000A2JNWZ9
    Börse: XETRA / Kursstand: 41,215 €

Frankfurt (Godmode-Trader.de) - Der Batteriehersteller Akasol erzielte im ersten Quartal Umsätze von 8,0 Mio. Euro, was einem Rückgang von 11,6 Prozent zum Vorjahreszeitraum entspricht. Im Gegensatz hierzu ist es dem Unternehmen in 2018 und 2019 gelungen, die Q1-Umsätze gegenüber dem Vorjahr jeweils um rund 100 Prozent zu erhöhen. Der im Q1/20 generierte Umsatz wirkt aus Sicht von FMR ernüchternd, zumal der aktuelle Konsens für die 2020e-Umsätze im Schnitt bei 89 Mio. Euro liegt.

In der Telefonkonferenz diesen Montag erklärte die Geschäftsführung, dass sie nach wie vor mit einer deutlichen Umsatzausweitung im Finanzjahr 2020 rechnet. Darüber hinaus geht die Unternehmensleitung davon aus, dass etwa 30 Prozent dieser Gesamteinnahmen im ersten Halbjahr generiert werden. Bezogen auf seine 2020e-Umsatzschätzung (86,3 Mio. Euro) impliziere ein H1/20e-Beitrag von 30 Prozent Umsätze im laufenden zweiten Quartal von 17,9 Mio. Euro (+76,1 %), schreibt Analyst Enid Omerovic. Dies sei angesichts der historischen quartalsweisen Wachstumsraten keineswegs unrealistisch.

Angesichts des Ausbaus der Produktionskapazitäten und des Personals sank das EBIT im ersten Quartal auf minus 2,4 Mio. Euro (Q1/19: 0 Mio. Euro). Die 2020e-EBIT-Schätzung (FMRe: -2 Mio. Euro) impliziere daher ausgeglichene Betriebsergebnisse in den kommenden Quartalen, so Omerovic. Da Akasol weiterhin mit einem starken zweiten Halbjahr rechne, seien Vorräte (Q1/20: 34,16 Mio. Euro) auf Lager produziert worden, um anstehende Lieferungen ohne Verzögerungen abzuarbeiten. Infolge des Vorratsaufbaus habe sich die Gesamtleistung um 27,9 Prozent auf 12,9 Mio. Euro erhöht.

AKASOL-Auswirkungen-der-Pandemie-lasten-auf-Umsätzen-Bernd-Lammert-GodmodeTrader.de-1
Akasol AG