Frankfurt (GodmodeTrader.de) - Einen beeindruckenden Betrag von 54 Milliarden Euro haben deutsche Sparer im laufenden Jahr bereits aufgrund der niedrigen Zinsen und Inflation verloren. Das hat die DZ Bank errechnet. Seit 2010 addieren sich die Einbußen den Berechnungen zufolge auf insgesamt 648 Milliarden Euro, wie der Fondsverband BVI in einer aktuellen Publikation aus der Reihe „Finanzwissen für alle“ schreibt.

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Ein Ende der Niedrigzinsphase sei nach Meinungen von Experten noch nicht in Sicht. Um die Ersparnisse vor einem weiteren Geldverlust zu schützen, sollten Anleger einen Teil der Ersparnisse in Aktien anlegen, heißt es weiter.

„Als Aktionäre profitieren die Anleger vom Wachstum der Unternehmen. Über die Dividenden nehmen sie außerdem am Erfolg eines Unternehmens teil. Das kann sich gerade in Zeiten niedriger Zinsen lohnen: Wer in den zurückliegenden 25 Jahren beispielsweise monatlich 100 Euro in deutsche Aktienfonds investiert hat, zahlte insgesamt 30.000 Euro ein. Der Sparplan brachte ihm per Ende März 2019 im Mittel rund 61.401 Euro ein. Das entspricht einer Wertentwicklung von durchschnittlich 5,3 Prozent im Jahr. Wie hoch die Aktienquote im Portfolio ausfallen kann, sollten Sparer zusammen mit ihrem Anlageberater entsprechend ihrer Risikobereitschaft festlegen“, so der BVI.