New York (GodmodeTrader.de) - „Die Anleger zweifeln daran, dass ein Handelsabkommen zwischen den USA und China vor Ablauf der von den USA gesetzten Frist am 1. März zustande kommt. Diese Zweifel werden von Gerüchten genährt, wonach die USA Angebote von chinesischer Seite aufgrund mangelnder Fortschritte zurückgewiesen hätten, wie Paul Flood, Portfoliomanager des BNY Mellon Global Multi-Asset Income Fund bei Newton IM – einer Boutique von BNY Mellon Investment Management, in einem aktuellen Marktkommentar schreibt.

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Die Folge seien leicht schwächere Aktienmärkte und eine stärkere Nachfrage nach „sicheren Häfen“, wie beispielsweise US-Treasuries. Doch nicht nur die Besorgnis über das Handelsabkommen zwischen den USA und China nehme zu. Denn in den USA strebten die Demokraten eine Neuverhandlung des neuen, bereits unterzeichneten, aber noch nicht ratifizierten Freihandelsabkommens zwischen den USA, Mexiko und Kanada (USMCA) an, heißt es weiter.

„Damit ist klar, dass die Dynamik, die der US-Präsident bei der Umsetzung seiner Initiativen bisher gehabt hat, nachlassen wird. Denn die Demokraten verfügen im Repräsentantenhaus mittlerweile über die Mehrheit. Darauf reagieren die Aktienmärkte weltweit nach einem starken Jahresauftakt mit einer Pause, um zu sehen, wie sich die Gespräche entwickeln werden“, so Flood.