Viele traditionelle Stimmungsindikatoren befinden sich aktuell im Niemandsland. So sind zwar US-Privatanleger immer noch stark negativ gestimmt, doch dafür sind die institutionellen Investoren besser gelaunt. In Summe ergibt das kein Extrem. Ähnlich verhält es sich in Europa und eigentlich überall auf der Welt. Anleger sind aktuell weder euphorisch, noch sind sie übermäßig pessimistisch. Normalerweise sind es diese Extreme, die für Anleger von Bedeutung sind. Ist die Stimmung zu gut, fällt der Markt meist. Ist die Stimmung sehr negativ, kann der Markt in der Folge steigen. Obwohl wir uns derzeit in keinem Extrem bewegen, ist die Stimmung aussagekräftig. Es kommt nur darauf an, welche Frage man stellt. Fragt man Anleger, ob sie in den kommenden 12 Monaten einen Crash erwarten, ist die Antwort eindeutig...

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